Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
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 Betreff des Beitrags: Auf der Suche nach dem Job, der zu mir passt ...
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.10.2009 09:50 
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Hej ihr Lieben,

seit geraumer Zeit mache ich mir nun schon darüber Gedanken, wie meine berufliche Zukunft aussehen könnte/sollte, denn so wie es jetzt ist, kann es auf Dauer nicht weitergehen. Bisher sehe ich zwei bis drei Wege vage am Horizont auftauchen, doch ich habe Angst davor, den falschen davon zu wählen oder vielleicht den `richtigen´ nicht wahrzunehmen ...

Ich bin mit meinen jetzigen Job nicht so zufrieden - eher unterfordert, sehe keine Entwicklungsmöglichkeiten und fühle mich als Außenseiter -, doch als ich ihn antrat, wusste ich das noch nicht und hatte eh keine andere Wahl. Ich hatte keine andere Arbeit gefunden und die Arge drohte schon drei(!) Monate nach bestandenem Diplom mit 1€-Jobs. Und jetzt mache ich gerade eine Fortbildung. Das wird wohl noch so an die eineinhalb Jahre dauern. Die Fortbildung ist übrigens eine berufsbegleitende Ausbildung für "Quereinsteiger" zur Verwaltungsangestellten. Sie dauert insgesamt zweieinhalb Jahre und findet einmal wöchentlich statt. Der Schultag ist für mich derzeit DER Lichtblick der Woche, auf den ich mich immer freue wie ein Schneekönig. In den Sommerferien hatte ich richtige Entzugserscheinungen ...
Nun frage ich mich, ob das vor allem an den netten Klassenkameraden und tollen Dozenten liegt oder an den Lehrinhalten ..(?) wir lernen dort ja vor allem Dinge, die wir in der Verwaltung später anwenden sollen, doch die Arbeit dort hat zur Zeit noch wenig damit zu tun.

Nun, was stört mich an der gegenwärtigen Arbeit?
Ich fühle mich eher unterfordert, sehe keine Entwicklungsmöglichkeiten und bin auch eine Art Außenseiter.

Andererseits frage ich mich aber auch, ob ich nicht undankbar bin. Im Grunde genommen habe ich doch einen sicheren Job, der mich nicht stresst und ich muss fast nie Überstunden machen. Mein AG finanziert mir eine teure Fortbildung. Und das alles in diesen schwierigen, unsicheren Zeiten...

Aber ich kann mich einfach manchmal schwer motivieren. Dadurch lässt meine Leistung natürlich auch nach.

Naja, die Zeit scheint wohl langsam reif für eine Veränderung zu sein. Es muss nicht von heute auf morgen sein (geht ja auch gar nicht), aber vielleicht kann ich ja nebenher so langsam etwas Neues aufbauen und den Job dann so nach und nach herunterfahren ... Nur was?

Neulich hab ich mal ein Brainstorming gemacht und aufgeschrieben, was ich gerne tu usw.:

was ich gern tu/was mich interessiert/was ich gut kann
-in der Natur sein
-Neues lernen
-meinen Klassenkameraden beim Lernen helfen
-Politik/Zeitgeschehen
-reisen
-computern (zeichnen/Bildbearbeitung/Layout/recherchieren/ordnen/Internet/Websites/...)
-träumen/nachdenken/Pläne schmieden
-Architektur/Kultur
-fotografieren
-zeichnen, malen
-Geschichte
-Selbstversorgung/Autarkie, alternative Lebensentwürfe, gesunde Ernährung

meine positiven/negativen Eigenschaften
-hilfsbereit, geduldig, kann gut zuhören
-nachdenklich
-neugierig, offen für Neues, tolerant
-freiheitsliebend, aber auch sehr sicherheitsbedürftig
-kreativ-chaotisch, aber auch praktisch veranlagt
-leicht zu verunsichern, aber manchmal auch ziemlich stur
-neige dazu, Ärger in mich reinzufressen
-laut eines Persönlichkeitstests http://www.ipersonic.com/de/test.html bin ich eine Mischung aus analytischem Denker und verträumten Idealisten ...

was mir an der Arbeit wichtig ist
-ich brauche Abwechslung, aber irgendwie auch Beständigkeit (?!)
-Sicherheit
-Authentizität
-ausreichendes Einkommen
-darf gern theoretisch sein
-guter Informationsfluss, fairer Umgang miteinander
-selbstbestimmtes Arbeiten
-ich brauche inspirierende Menschen um mich herum
-Kreativitöt
-die Arbeit sollte irgendwie "Sinn" machen, nützlich sein

Bevor ich euch jetzt die Wege schildere, die ich mir vorstellen kann zu gehen, möchte ich euch um eure unvoreingenommenen Meinungen / Anregungen bitten:
Habt ihr Ideen, was ich aus meiner Situation machen kann?
Welche Möglichkeiten seht ihr für mich?
Gibt es überhaupt Jobs, die all diese Anforderungen erfüllen?
Sind meine Wünsche vielleicht utopisch?
Ich wünsche mir so sehr, wieder `ganz´ zu sein!

Als Architektin möchte ich eigentlich nicht (mehr) arbeiten, das ist mir zu unsicher. Während des Studiums habe ich in der Hinsicht genügend negative Erfahrungen gesammelt ...

Also, immer her mit die Ideen, und seien sie noch so abgefahren!
Bin für alle Anregungen offen und dankbar!

Liebe Grüße

PS: Hoffentlich hab ich euch jetzt nicht mit der Länge des Beitrags abgeschreckt ...


Zuletzt geändert von lindenbaum am 06.11.2009 19:06, insgesamt 2-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 05.10.2009 10:17 
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Liebe Skogs,

hast Du schon einmal an Museumspädagogik oder ähnliches gedacht?

Ich sehe Dich gerade als Allrounderin in einem Museumsdorf, wo alte Fachwerkhäuser abgetragen und neu aufgebaut werden (z.B. Freilichtmuseum Molfsee bei Kiel oder Kiekebergmuseum bei Hamburg). Da könnten Deine Fähigkeiten als Architektin ebenso gefragt sein, wie Dein Spaß daran, zu fotografieren, in der Natur zu sein und andere beim Lernen zu unterstützen... nur so ein Gedanke...

Als ich mich in einer beruflichen Umbruchphase befunden habe, hat es mir geholfen, meine zukünftige Tätigkeit zu visualisieren. Immer wenn ich besonders entspannt war, bei einem Waldspaziergang zum Beispiel, habe ich mir vorgestellt, wie es sich "anfühlen" würde, wenn ich meinen Arbeitsplatz gefunden hätte...

Einfach so... ohne Analysen... und Abwägungen... alles war erlaubt.

Irgendwann tauchten zu diesen Gefühlen dann Bilder auf, zu denen ein JA in mir war und mittlerweile gehe ich einen Weg, von dem ich noch vor einem Jahr behauptet hätte, dass er völlig utopisch sei... *lächel*

Hab Vertrauen in Dich, ich bin sicher, dass Du die Antwort schon kennst.

Herzliche Grüße
Nieke

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Ungelesener BeitragVerfasst: 05.10.2009 14:33 
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Schade, dass Du als Architektin nicht mehr arbeiten möchtest.
Da Du ein naturliebender Mensch bist, könnte ich mir vorstellen, dass Du als Umweltbewusste Architektin für umweltbewusste Menschen umweltfreundliche Häuser baust, oder restaurierst und vielleicht mit einem Radiästhesisten zusammen arbeitest.

Mein Vater könnte Dir da weiterhelfen. Falls Du Interesse hast, schick ich Dir seine mailadresse per Pn.

Bei uns gibt es immer mehr Leute, die umweltbewusst bauen wollen, aber kein Fachpersonal bekommen, weil die Franzosen sich mit umweltfreundlichen Fortschritten sehr schwer tun. Und da sind kompetente Fachleute sehr schwer zu kriegen.

Falls Du mehrere Ideen hast, dann ist es wichtig, auf Deine Gefühle zu achten.
Was sich gut anfühlt ist auch richtig.

Alles Liebe vom Gretchen

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Ungelesener BeitragVerfasst: 05.10.2009 23:45 
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liebe skogs,

sehr viel habe ich dir noch nicht anzubieten. trotzdem möchte ich dir die paar gedanken, die mir beim lesen deines posts spontan kamen, gerne mitteilen.

meine kurz-zusammenfassung deiner bisherigen berufslaufbahn:

architektur-studium
arbeitslosigkeit
verwaltungs-job
weiterbildung

in der öffentlichen verwaltung habe ich 9 jahre gearbeitet und es gibt für mich nichts vergleichbares, wenn es darum geht, wie "dröge" die menschen dort ihren dienst ableisten. es ist ein bestimmter typus mensch, der damit umgehen kann und ich war das auch nicht.

deine weiterbildung wird dich wahrscheinlich ja nicht nur in die feinheiten der verwaltung, sondern auch in allgemeines kaufmännisches basiswissen einfuchsen. dieser bereich ist so umfassend, dass ich felsenfest davon überzeugt bin, dass JEDER dort die ecke finden kann, in der es für ihn passt.

den o-ton meines "krohnsohns" nach abschluss seiner kaufmännischen ausbildung habe ich (3 jahre danach) immer noch im ohr. trotz eines ausgezeichneten abschlusses verkündete er total überzeugt, dass diese bürojobs nichts für ihn seien. er hatte seine ausbildung im treuhand, ähnlich dem deutschen steuerhelfer gemacht. ach junge, sagte ich zu ihm, du hast nun eine einzige firma von innen gesehen und ich verrate dir, es gibt noch ein paar tausend andere gibt. nach seinem sprachaufenthalt war er kurz bei einer spedition, was er bald nach der probezeit total langweilig fand. seit mehr als einem jahr ist er nun glücklich als assistent/controlling in einer computerfirma. gerade vor einer woche schwärmte er wieder in den höchsten tönen von seinem job ;-)

ob meine ausführungen bei dir etwas anstossen kann ich nur hoffen. was ich aber sicher weiss ist, dass du mich mit diesem persönlichkeits-test auf etwas geradezu geniales aufmerksam gemacht hast. hab ganz herzlichen dank dafür.

_________________
never, never, never, never, never give up!

winston churchill


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Ungelesener BeitragVerfasst: 06.10.2009 06:13 
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Uffff, als ich Dein Posting gelesen habe, dachte ich ja alles bekannt, Umfeld und Mitarbeiter identisch, nur mir macht mein Job Spass und ich bin eher der Typ der handelt und entscheidet.

Als ich dann dieses Jahr entschied, es ist Zeit zu gehen, hatte ich ein ganz langer Prozess schon hinter mir. Ich fing mein Weg zu definieren und habe mich immer wieder gefragt: was brauche ich an Weiterbildung um für mich weiterzukommen. Was macht mir spass an diesen Beruf den ich jetzt ausübe und was werde ich vermissen und was nicht.

Gleichzeitig habe ich Stellenanzeigen studiert und analysiert, über ein Jahr lang – ich habe versucht die Nische zu entdecken in dem ich Spass und auch eine Zukunft habe. Seit diesem Jahr, weiss ich es. Ich schiesse mich gerade hierauf ein. Den ersten Schritt ist gemacht und es bestärkt mich diesen Weg zu gehen.

Für mich war, das Studium der Stellenanzeiger sehr hilfreich, ich habe alles regelmässig durchforstet und tue es heute noch weiter. Ich gehe jetzt meinen Weg und hoffe ende nächstes Jahr ihn endgültig beschreiten zu können, denn dann habe ich alle Weiterbildungen absolviert, die ich brauche.

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Wenn einer mit unreinem Denken spricht oder handelt, dann folgt ihm das Leiden nach wie das Rad dem Fuße des Zugtieres.

»Pfad der Lehre«


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Ungelesener BeitragVerfasst: 06.10.2009 08:53 
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Hallo,

wenn nicht Museumspädagogin, dann Ausstellungsgestalterin... für humane Themen.

Keine Ahnung, wo es Stellen für solche Leute gibt, aber vielleicht schaust du mal beim DMB

http://www.museumsbund.de/de/aktuelles/stellenangebote/

Als Einstieg könntest du ein Volontariat probieren (schlecht bezahlt, aber gute Sprungbretter)

Oder als freie Mitarbeiterin einen Quereinstieg versuchen...

Ansonsten finde ich da in deiner Beschreibung von dir total viel von mir drin, das Problem ist, dass die Ideale schwierig umzusetzen sind. Da braucht man ganz langen Atem und auch ein bißchen Glück. Und den Mut, so lange zu suchen, bis man hat, was einem gefällt. So ähnlich, wie Heidi das schrieb.

LG

Sabine


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Ungelesener BeitragVerfasst: 06.10.2009 09:26 
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Ungelesener BeitragVerfasst: 06.10.2009 10:23 
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Liebe Nieke, ich habe gerade einen ultralangen Beitrag geschrieben und vergessen, dass ich zwischenzeitlich ausgeloggt war ... ALLES ist weg Bild


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Ungelesener BeitragVerfasst: 06.10.2009 11:59 
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Hej hej und ein großes Dankeschön für die Anregungen schon mal an euch!!
Da mir der Computer gerade mal wieder einen bösen Streich gespielt hat, werd ich mich jetzt kürzer fassen, da ich gerade nicht mehr so viel Zeit habe. Aber ich wollte euch doch schon mal meine Gedanken zu euren Überlegungen mitteilen.

Liebe Nieke, wieso bin ich da nicht selber drauf gekommen? Museumspädagogik hört sich total spannend an!! Wir haben hier in der Nähe sogar ein Freilichtmuseum, das ich klasse finde. Vielleicht könnte ich da ja mal so zum Einstieg am Wochenende das ein oder andere Seminar /Workshop etc. geben ... Das könnte mir gefallen ...

@Gretchen: Genau mit DER Motivation hab ich damals das Studium begonnen, wurde aber schon bald "auf den Boden der Realität" zurückgeholt: Im Studium zählte nur das Konzept und im Berufsalltag nur die Kohle ... In Deutschland kann man mittlerweile gar nicht mehr anders als umweltfreundlich bauen, die Anforderungen an Wärmedämmung usw. sind soo hoch. Tja, und Frankreich ist mir irgendwie zu weit weg, wobei ich auch nicht so ganz glauben kann, dass Architekten in Frankreich ein besseres (sprich sichereres, besser bezahltes usw.) Leben haben als hier. Oder weißt du was Gegenteiliges zu berichten?

@Heidi: hej, dafür, dass es nichts für dich war, hast du es da aber auch ganz schön lange ausgehalten ... Bild
Ja, das Kaufmännische wird wohl bei der Fortbildung nicht zu kurz kommen, leider. Da kann ich so gar nix mit anfangen. Aber es gibt ja auch so ziemlich viele Betätigungsfelder im öffentlichen Dienst. Außerdem gibt es auch Bereiche wie Kulter- oder Öffentlichkeitsarbeit, die an sich wohl nicht so dröge sind wie viele andere Bereiche ... ich werd mich auch in dieser Richtung mal weiter umsehen.
Freut mich, dass ich dir mit dem Link einen Anstoß geben konnte!

@Samsara: Ich glaube, das ist ein guter Weg, den du da gegangen bist. Immer wieder analysieren, was gut ist, was schlecht, welche Weiterbildung nützlich sein kann. Bisher hab ich mich wohl zumeist viel zu sehr vom Strom des Lebens treiben lassen und wurde mal hier, mal dort an Land gespült, schaute mich verwundert um und sah zu, dass ich mit der neuen Situation irgendwie klar kam ... Ist bestimmt auch nicht nur verkehrt, aber im Moment nicht das was mir weiterhilft. Also: analysieren, beurteilen, wählen, ...

Danke, Sabine, für den Link!
Den langen Atem, den werde ich wohl echt brauchen. Aber wenn man erst einmal ein Zeil vor Augen hat, auf das man hinarbeiten kann, denke ich wird die nötige Power dafür ganz von selbst kommen!

Das ist ja jetzt doch wieder viel geworden ... jetzt muss ich aber wirklich gehen.
So, und jetzt schnell noch einmal alles markiert und kopiert, damit es nicht wieder im Nirvana verschwindet ...

Und viele Liebe Grüße dalass


Zuletzt geändert von lindenbaum am 06.11.2009 18:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 06.10.2009 15:12 
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Skogskvinna hat geschrieben:

@Gretchen: Genaumit DER Motivation hab ich damals das Studium begonnen, wurde aberschon bald "auf den Boden der Realität" zurückgeholt: Im Studium zähltenur das Konzept und im Berufsalltag nur die Kohle ... In Deutschlandkann man mittlerweile gar nicht mehr anders als umweltfreundlich bauen,die Anforderungen an Wärmedämmung usw. sind soo hoch. Tja, undFrankreich ist mir irgendwie zu weit weg, wobei ich auch nicht so ganzglauben kann, dass Architekten in Frankreich ein besseres (sprichsichereres, besser bezahltes usw.) Leben haben als hier. Oder weißt duwas Gegenteiliges zu berichten?



Wie genau Architekten in Frankreich bezahlt werden, weiss ich leider auch nicht. Aber wenn ich mir hier die Neubauten ansehe, wird mir schlecht. Alles nullachtfuffzehn Häuser, die alle gleich fade aussehen und der Bretagne ihren Charme rauben. Von wegen umweltbewusstes Bauen.

Frankreich ist, was das Umweltbewusstsein betrifft mindestens 10 Jahre im Rückstand. Die sind gerade erst auf den Dreh gekommen, dass man den Müll ja auch schon in jedem einzelnen Haushalt trennen könnte. Aaaaaaaaaaber es gibt noch keine gelben Tonnen bei uns.

Die wenigen mir bekannten Häuser, die nach umweltfreundlichem Verfahren gebaut wurden und Solarenergie u.s.w. haben, sind von deutschen Architekten und mit aus Deutschland kommenden Materialien gebaut.

Eine Firma hab ich gefunden, die zwar die Pläne für Holzhäuser erstellt, die Häuser aber in Finnland bauen lässt.

Aber es schon wichtig, dass der Job auch Spass macht.

Ich drück Dir die Daumen, dass Du was Passendes für Dich findest.

LG vom Gretchen

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