Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
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 Betreff des Beitrags: Freie und auch Arbeitszeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 22.09.2009 10:31 
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Hej

Ich hätte da mal wieder so eine Frage!

Teilt ihr den Tag, Woche usw nach freier Zeit und Arbeitszeit ein? Egal ob zu Hause oder auf dem Arbeitsplatz.

Ich selbst merke, dass ich mich mit meiner Sichtweise von anderen unterscheide, denn ich versuche den Unterschied zwischen Arbeitszeit und Freizeit auszuwischen und die gesammte Zeit mehr als "Da-sein" zu betrachten.

Da ich auch da auf Unverständniss gestossen bin, druecke ich mich vielleicht nicht klar genug aus, denke in schiefen Bahnen...!
:? (wäre ja nicht das erste Mal)

Ich merke allerdings, je mehr mir das gelingt, desto anders wird das Lebensgefuehl. Anders im positiven, befreienden Gefuehl.

Ok, ich habe eine Arbeit die nicht gerade alltäglich erscheint, aber nach 7 Jahren die ich auf dem Wasser bisher verbracht habe doch ein Alltag ist.

Allerdings, ein grosser Unterschied ist da, ich wohne, schlafe, esse und hab meinen sozialen Kontakt auf meinem Arbeitsplatz und das alleine "zwingt" mich, eine andere Einstellung zu finden.

Denn letztendlich habe ich ja nur dieses Dasein von dem ich ausgehen muss. Und das will ich mir nicht durch diese Aufteilung "zersplittern".

So ungefähr denke ich darueber.

Und Du?

Kap Horn


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22.09.2009 10:48 
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Hey Kap Horn,

ich mache es so....

manchmal in meiner Freizeit denke ich,
dass ich bald arbeiten muss,
da mach ich die Trennung...

wenn ich dann bei der Arbeit bin,
bin ich einfach,
und bin dann voll da, wie wenn ich frei hätte,
nur arbeite ich,

im Sein
unterscheide ich nicht,
aber im Denken im Voraus....manchmal....

ich glaube das ist nicht viel verständlicher als deins... lach...

Cassiopeia

_________________
Wir sprudeln aus dem Nichts hervor, indem wir Sterne, wie Staub verstreuen. Rumi

www.elfenfreude.ch


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22.09.2009 11:11 
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Hallo,

ich finde den Ansatz eigentlich sehr gut, denn mit mehr als 8 Stunden Arbeit am Tag, zu der ich verpflichtet bin und bezahlt werde, ist das ja eine Menge Zeit meines Daseins...

Früher mal hat die Arbeit mich sehr erfüllt, das habe ich Arbeit (bezahlte Stunden) gesagt und Dasein gemeint, es gab immerhin einen Überstundenausgleich und damit "Freizeit". Merkwürdigerweise buche ich Hausarbeit als Freizeit ab.

Heute ist für mich die bezahlte Arbeit eine relativ große Pflicht, arbeite to do Listen ab, die Kreativität ist nicht mehr so gefragt wie früher, die Strukturen sind verkrustet und mindestens ein Mitarbeiter sorgt dafür, dass die Krusten immer dicker werden. Lästige Pflicht also, obwohl es viele highlights gibt, um die mich viele beneiden, ich könnte eigentlich viele Stunden der Arbeit auch als nettes Dasein empfinden... tu ich aber selten. Bild

Tja, also, ich kann für den Ansatz nur danke sagen, denn er zeigt mir ein bißchen, wie ich vielleicht eine positivere Grundhaltung bekommen könnte.

LG

Sabine


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22.09.2009 13:29 
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Hej

aha, bin also nicht ganz alleine damit.

Ich vergass die Quintessence: damit hört die Arbeit auf Arbeit zu sein!

Das Leben wird zum Dasein guthin!

Kap Horn
den leider gleich das "Dasein" ruft in Form von einem Inspektor an Bord der das Schiff von Masttopp bis Kielschwein untersuchen wird.
Aber wer sagt dass das Dasein immer einfach und bequem sein muss?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22.09.2009 14:56 
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Mmmh, da muss ich echt drüber nachdenken, passt zu einem meiner derzeitigen Kernthemen. Ich unterscheide im Moment ganz klar zwischen Arbeits- und Freizeit, sie unterscheiden sich stark durch den Grad der Selbstbestimmung (bei der Arbeit muss ich anwesend sein, darf mir nicht aussuchen, was ich wann wie mache). Aber ich arbeite an einer Änderung, da ist Deine Perspektive ein guter Anstoß, danke. Vor meiner Ausbildung habe ich mal gesagt: "ich möchte nie auf den Urlaub hinarbeiten", d. h. eigentlich hätte ich das gern anders. Jetzt möchte ich noch herausfinden, ob ich meinen Job oder meine Einstellung ändere... :)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22.09.2009 17:05 
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Beides: deine Einstellung solange, bis dir der Traumjob begegnet. Ich halte mich auch manchmal an der Perspektive an Urlaub hoch und gleich geht alles viel besser. Und nach dem Urlaub auch. Es heißt ja nicht, dass du, wenn du es lockerer angehen kannst (nicht mußt), dennoch den Traumjob finden und annehmen kannst...


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22.09.2009 18:29 
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Ich bin mir nicht sicher ob ich den Kern des ganzen treffe, ..aber trotzdem...

Ich versuche aus meiner Arbeits-, jetzt ja Schulzeit Zeit für mich raus zu holen und meine Freizeit auch mit Arbeit für mich, meine Ziele, zu bestücken. Das ist für mich mehr eine Frage der Einstellung als der Veränderung. Ich glaube, würde ich 8 Stunden am Tag malochen und mein Leben erst um 17h beginnen.. ich würde eingehen. So lebe ich mein Leben, immer egal was ich gerade tue und damit stoße ich bei meinen Mitazubis durchaus auch auf Unverständnis. Ich sehe uns als einen zusammengewürfelten Haufen der zwar ein gemeinsames Ziel hat, aber nicht freiwillig zusammen wäre... wir suchten einander nicht aus.

_________________
Leben ist keine exakte Wissenschaft.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22.09.2009 18:58 
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Für mich bedeutet Freizeit freie Zeit für mich zu haben. Da ich mit meinem Partner zusammen lebe und arbeite (was mir aber auch Spass macht), freue ich mich über jeden Moment, den ich mal für mich ganz alleine habe und es ist ein ganz besonderer Luxus für mich, mich in diesen Momenten einfach nur um meine eigenen Bedürfnisse kümmern zu dürfen.

Ansonsten zähle ich die Arbeitsstunden nur, wenn ich gerade mal wieder im alten, leidigen Job Vertretung machen muss. Da geht es ohne Einteilung gar nicht, weil ich dann zwischen Arbeitszeiten, Schülern, Konzerten und Privatsphäre irgendwie jonglieren muss.

Mein Schatzi und ich haben uns zu einem wunderbar eingespieltem Team entwickelt und so empfinde ich die Arbeit, die wir zusammen leisten nicht als Arbeit, sondern als Freude und wirklich freie Zeit ist so selten geworden, dass ich erstaunt bin, das noch einigermassen richtig schreiben zu können ;) .
Aber ich bin mit meiner Situation sehr zufrieden und solange das, was getan werden muss rechtzeitig fertig ist, ist alles im grünen Bereich.

LG
Gretchen

_________________
Das Leben ist wie ein Gleichungssystem: Es gibt unendlich viele Lösungen!
When I walk into a room, I know that everyone in it love me. I just don't expect them to realize it yet (Byron Katie)
Mais Où J'ai Mis Les Pieds???----Doulce Compagnie


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23.09.2009 07:36 
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Hmmm, ich arbeite eigentlich sehr gerne und arbeite mehr als ich soll, muss und ich schalte nie so richtig ab – mein Kopf ist immer dabei und Projekte evolvieren genau in meiner sogenannten Freizeit. Ich habe mir immer wieder vorgenommen abzuschalten, aber schaffe es nicht, obwohl das Arbeitsumfeld /-atmosphäre absolut jenseits der Motivationsgrenze liegt. Arbeit und Freizeit fliesst ineinander über, oder besser es ist eng verflochten. Früher als ich mehr als dreihundert Überstunden im Jahr hatte, war ich nie müde oder ausgelaugt, weil ich die Energie aus den erfolgreichen Abschluss der Projekte reichlich schöpfte und das vorbei Ticken der Stunden nie gezählt habe - nun durch die neuen sozial inkompetenten Vorgesetzten und ein demotivierenden Umfeld, wendet sich das Blatt und ich verliere Energie und mir werden die Überstunden richtig bewusst – ich versuche Freizeit und Arbeit neu zu definieren. Ich versuche mich zu organisieren, in dem ich Termine setze, um die Arbeit in den einen oder anderen besagten Minute stehen zu lassen und meine freie Zeit zu beginnen. Aber abschalten kann ich noch lange nicht aber immer wieder, deswegen mache ich mittlerweile eine Weiterbildung, was mein Kopf wieder gut tut und ich definiere dies nun als Teil meiner Freizeit.

_________________
Wenn einer mit unreinem Denken spricht oder handelt, dann folgt ihm das Leiden nach wie das Rad dem Fuße des Zugtieres.

»Pfad der Lehre«


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23.09.2009 17:31 
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uff, das klingt fast nach meiner Geschichte, aber ich hatte nur 250 Überstunden im Jahr...

Irgendwann war ich fast mit einer Dauerbronchitis gesegnet. Ich habe die Stunden reduziert... ging irgendwie... Die Stelle sist ziemlich "sicher". Ich mache immer noch viel zu viel, aber ich bin wieder ziemlich gesund dabei.

Liebe Samsara, das ist keine gute Konstellation, aber ich weiß, dass du das selber weißt. Paß gut auf dich auf.


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