Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
Aktuelle Zeit: 18.08.2017 21:55

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 23 Beiträge ] Gehe zu Seite  1, 2, 3  Nächste
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Innere und äußere Ordnung...Zusammenhänge
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.09.2009 10:04 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 2215
Wohnort: Hannover
Geschlecht: weiblich
Bild



Ihr Lieben, Jecken und Nicht-Jecken, Ordnungsschaffende und Chaosqueens, Monks und Flodders...

es geht mir hier nicht um das Thema "Hausarbeit/Chaos" als praktische Frage, sondern darum, einmal
auszutauschen, wie Ordnung/Unordnung erlebt werden...was sie ausdrücken und bewirken.


Denn Menschen sind da ja so verschieden in ihren Bedürfnissen nach Ordnung(en) und Chaos.
Bild


Als ich am Anfang unserer Ehe meinem Mann mal vorwarf, ob er denn wisse, wie anstrengend es sei, gegen sein Chaos anzuräumen, sagte er: "Und was glaubst du, wie anstrengend ich es finde, in deiner Ordnung zu leben?"

Das war für mich ein echtes Aha-Erlebnis...meine tolle Ordnung wurde nicht nur nicht gelobt, sondern war sogar das Gegenteil einer Wohltat???? Der wünschte sich gar nicht, eine ordentliche Wohnung zu haben...konnte es das geben?

Bei mir ist es so, dass ich durch das Schaffen äußerer Ordnung (aufräumen, ausmisten, putzen, die schummeligen Ecken gründlich...) zu innerer Ordnung finde, bzw. in äußerer Unordnung komme ich nur schwer zum Nachdenken/Sammeln.
Andere Menschen können äußere Unordnung bestens vertragen, wenn innen alles am rechten Platz ist; mein Mann findet mit traumwandlerischer Sicherheit durch die Müllhalde, die er sein Zimmer nennt, aber der kritisiert sich auch keine Sekunde lang dafür: der ist nicht faul, der will das so.

Pseudo-Chaoten wie mein Mann finden durchaus, dass das ein System ist:
alles dort liegen zu lassen, wo man es zuletzt benutzt hat. Wenn der einen Hammer sucht, überlegt er, wo er zuletzt gehämmert hat, geht hin und hebt den Hammer auf.

Seit er mit mir lebt, funktioniert das aber nicht mehr: der Hammer ist von mir aufgeräumt und liegt in der Werkzeugschublade - weil ich finde, wenn man zu mehreren wohnt, muß es fest vereinbarte Plätze für sowas geben - denn ich kann nicht wissen, wann der zuletzt gehämmert hat, und es ist jetzt auch mein Hammer, den ich gelegentlich benutze.
Bild


Und mir will scheinen, das ganze kennzeichnet auch unsere Beziehung und unsere inneren Haltungen: ich bin für Transparenz, Offenheit, Vereinbarungen...er, ein Einzelgängertyp, lebt teilweise nach wie vor, als sei er allein...teilt nix mit, wurschtelt schweigend mit seinem Kram herum und erwartet, dass ich Gedanken lese (wo ist der Hammer?) und seine innere Ordnung begreife oder zumindest eben damit lebe.

Ich rücke Inneres an seinen Platz, während ich Ordnung schaffe (alles an den dafür - von mir! - vorgesehenen, vereinbarten Platz lege) und Unbrauchbares, Überaltertes (Müll) aussortiere und entferne.
Wenn ich längere Zeit in einer unordentlichen, schmutzigen Wohnung lebe, ohne dass ich einen Energieschub zum Aufräumen bekomme, ist das immer ein Zeichen, dass ich am Rande einer Depression spaziere: es ist mir alles egal.
Ich dusche dann aber auch nur widerwillig oder gar nicht und habe irgendwelche Gammelklamotten an, tagelang...alles wurscht! Die Sehnsucht nach Duschen, Haarewaschen, Schminken, frisch Anziehen, Aufräumen und Ordnen beweist immer, dass ich auferstanden bin.

Mein Mann, der wesentlich weniger oder eigentlich gar nicht mit sich selber unzufrieden ist, findet, alles ist an seinem Platz, wenn es dort ist, wo er es braucht; den stört eine Bohrmaschine auf dem Wohnzimmertisch nicht, wenn er die 3 Tage später nochmal benutzen will, bleibt die da eben solange liegen...und wenn er dann nicht dazu kommt, bleibt die da auch 6 Wochen liegen...gäbe es nicht mich.
Der findet aber auch, dass alles in ihm an dem Platz ist, wo er es braucht...

Wie seht und erlebt Ihr das?

_________________
Denken hilft, aber es nützt nichts.


Zuletzt geändert von BlaueVase am 09.09.2009 10:34, insgesamt 9-mal geändert.

Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.09.2009 10:17 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 1281
Wohnort: Buten, ne eher Binnen
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo BlaueVase,

dein letzter Absatz deckt sich ganz besonders mit meinen Erfahrungen.... der ist aber nach einer Formatierungen nun gar nicht mehr dein letzter Absatz also zitiere ich dich hier nochmal:
Zitat:
Ich rücke Inneres an seinen Platz, während ich Ordnung schaffe (alles an den dafür - von mir! - vorgesehenen, vereinbarten Platz lege) und Unbrauchbares, Überaltertes (Müll) aussortiere und entferne.
Wenn ich längere Zeit in einer unordentlichen, schmutzigen Wohnunglebe, ohne dass ich einen Energieschub zum Aufräumen bekomme, ist dasimmer ein Zeichen, dass ich am Rande einer Depression spaziere: es istmir alles egal.
Ich dusche dann aber auch nur widerwillig oder gar nicht und habeirgendwelche Gammelklamotten an, tagelang...alles wurscht! DieSehnsucht nach Duschen, Haarewaschen, Schminken, frisch Anziehen,Aufräumen und Ordnen beweist immer, dass ich auferstanden bin.


Wenn ich nicht aufräume, dann schwingt auch häufig der Eindruck in mir mit dem Chaos, in meiner Wohnung und meinem Leben nicht gewachsen zu sein und aufzugeben.

Gruß,
Teresa

_________________
Leben ist keine exakte Wissenschaft.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.09.2009 13:04 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 1132
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: weiblich
bäh, einen moment dachte ich noch darüber nach, meinen beitrag mit ctrl. a zu sichern, was ich aber dann doch nicht tat. danach knallte sich meine katze auf die tastatur. das vieh findet immer knöpfe von denen ich nicht mal weiss, dass es sie gibt. das ende der geschichte könnt ihr euch sicher alle ausmalen *grummel*

also auf ein neues.

liebe, hochgeschätzte blaue vase

wieder mal hast du mich vor’m rechner in schallendes lacher versetzt. der umstand, dass du deinen beitrag 9 MAL bearbeitet hast, beweist den wunsch, nach allem am richtigen platz so wunderbar, das ist einfach ohneworte!

deine bessere hälfte und du scheinen aber inzwischen doch ein (halbwegs) funktionierendes system gefunden zu haben. soweit sind wir hier leider noch nicht. seit dem umzug habe ich aber den wunsch, in einem schönen heim zu leben, was eine gewisse grundordnung voraussetzt.

wie oft ich in den letzten wochen die frage nach: „hast du das und das irgendwo gesehen“? zu beantworten versuchte, kann ich dir nicht sagen. was ich aber sicher weiss ist, dass es nervte. im totalen umzugschaos hatte ich eigentlich mit meinem kram mehr als genug zu tun.

was mir aber klar wurde, ist das ich ab sofort damit aufhöre, stühle an den tisch zu schieben, trümmer zu beseitigen und alles weg zu räumen, was mein göga so liegen lässt. er ist nämlich der irrigen meinung,dass er gar kein so grosses chaos anrichtet. tja, wie er auf den bolzen kommt,kannst du dir gewiss so ungefähr denken. da gab es in den letzten jahren immer eine heinzelmänneline, die stillschweigend alles aus dem weg räumte.

da er der meinung ist, dass er auf eine gewisse ordnung wertlegt, soll er bitte seinen teil dazu beitragen. seit dem umzug versuche ich konsequent den grossteil des hauses in schuss zu halten. kindermädchen für einen erwachsenen mann mag ich irgendwie nicht spielen.

als mich heute morgen auch noch meine arbeitskollegin einspannte, um ihren schlüssel zu suchen, spielte ich allerdings kurz mit dem gedanken, ob auf meiner stirn: "ich helf dir suchen" geschrieben steht!

in den letzten tagen dachte ich über den unterschied zwischen meiner wohnung und meinem arbeitsplatz nach. auf meinem schreibtisch liegen zwar auch immer 2-3 dinge herum, aber das sind gegenstände des täglichengebrauchs, die da auch ruhig liegendürfen. bei akten überlege ich aber genauso wie zuhause, wo ich das suchen würde ....... und das ist definitiv nicht dort, wo ich es zuletzt benutzt habe.

den zusammenhang zwischen innerer und äusserer ordnung habe ich für mich persönlich noch nicht rausgefunden, obwohl ich sicher bin, dass es da einen gibt. geprägt bin ich allerdings von einer mutter, die ich als frau mit staubtuch in erinnerung habe und die für die m.e. relavanten dinge des lebens nicht greifbar war. in dem dilemma stecke ich schon jahrelang fest, ohne ganz genau durchschauen zu können, in welchem masse diese tatsache meine gegenwart immer noch beeinflusst.

_________________
never, never, never, never, never give up!

winston churchill


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.09.2009 20:04 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 2215
Wohnort: Hannover
Geschlecht: weiblich
Zitat:
der umstand, dass du deinen beitrag 9 MAL bearbeitet hast, beweist den wunsch, nach allem am richtigen platz so wunderbar, das ist einfach ohneworte!


Scharf beobachtet, Heidi....mir war das gar nicht aufgefallen; aber ja, das stimmt, ich bastele noch ein Weilchen an den Texten, damit sie übersichtlich sind, die Illustrationen an der richtigen Stelle, und habe selbst einen großen Widerwillen, schlecht geordnete oder gar nicht strukturierte Bleiwüsten zu lesen,,, zu unübersichtlich, zuviel Ballast dabei, Unwichtiges - ich will auf einen Blick sehen können, um was es geht wo alles ist - und so gestalte ich auch meine Texte. Ich mag auch keine nichtssagenden Faden-Titel: unübersichtlich.

Ich könnte auch schreien, wenn meine Ehrenamtlichen in der Bibliothek Buchkarten schreiben (das gehtvon Hand) und nach Jahren noch nicht geschnallt haben, dass die Signatur immer fett oben links steht, die Inventarnummer immer mit Blei oben rechts (weil die sich ändern kann), der Autor immer ohne Vornamen in der 2. Zeile steht...ich kann überhaupt nicht verstehen, dass nicht jeder der Damen ins Auge springt, warum das ein sinnvolle Anordnung ist, die Tausende dieser Karten auf einen Blick erfassbar macht, weil sie eben alle gleich angeordnet sind.
(ein Fall für den Jeckenfaden? Ich glaube nicht, Tim.)

Hmmm - und meine Probleme (innere Ordnung) will ich auch auf einen Blick erfassen können, wissen wo alles ist und wo es hingehört, das gibt mir Sicherheit - und nicht so amorphe, stinkige Massen vermuten müssen....

Dass mein zweiter Vorname Controletti ist, ist klar...

_________________
Denken hilft, aber es nützt nichts.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.09.2009 22:37 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 1132
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: weiblich
solange man mich in ruhe mein ding machen lässt, ist alles bestens. aber wehe, mir pfuschen irgendwelche "dilettanten" in irgendetwas rein. nein, äusserlich bleibe ich dann ganz ruhig, aber denken tue ich: nimm bloss deine unqualifizierten finger aus meinem kram!

meine madame controlletti musste im letzten jahr, genauer seit der literarischen begegnung mit diesem werk

http://www.amazon.de/Die-Sucht-gebrauch ... 387&sr=8-2

ein paar federn lassen und das finde ich gut so.

dein bestreben nach ordnung innen wie aussen, kann ich sehr gut nachvollziehen. nur, wie genau willst du die ordnung in dein innerstes bringen? als controlletti hast du sicher ein konzept, oder wenigstens eine to-do-liste Bild

_________________
never, never, never, never, never give up!

winston churchill


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.09.2009 22:45 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 2215
Wohnort: Hannover
Geschlecht: weiblich
Zitat:
nur, wie genau willst du die ordnung in dein innerstes bringen? als controlletti hast du sicher ein konzept, oder wenigstens eine to-do-liste

Dass ich Probleme, Ängste oder sonstwas habe, finde ich gar nicht sio schlimm - wichtig ist mir das Einsortieren, das Wiedererkennen: Aha, das ist jetzt wieder diese Sache... dann fühle ich mcih nicht so ausgeliefert und hilflos.
Den Schmerz oder was da immer ist, habe ich natürlich...aber ich kann ihn einordnen (da ist das Wort wieder). Eine to do-Liste gibt es nicht, nur Ahnungen, wo noch ganz unaufgeräumte Ecken sind...

_________________
Denken hilft, aber es nützt nichts.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.09.2009 08:56 
Benutzeravatar
Liebe BeVau,

innere Ordnung - äußeres Chaos und umgekehrt. Ja, das hat was.

Ich spüre momentan in beiden Bereichen absolute Unordnung. Und das nervt mich total.

Im Außen versuche ich ständig irgendwo Platz zu schaffen für Neues, die Lebensumstände halten mich davon jedoch oft ab.
Im Innen .... puuuh - da ist soviel derzeit in Unordnung, weil ich mich gerade auf den Weg zu Neuem mache und da ganz viele 'ich weiß noch nicht wie es sein kann oder wird' spazieren trage.

Grundsätzlich erlebe ich mich so, dass ich wenn ich im inneren Chaos bin, viel äußere Ordnung dringend brauche.
Und genau das macht mir derzeit viel zu schaffen, dass das eben (noch) nicht ist.
Doch - wie war das noch mit Beppo dem Straßenfeger :yes:.

Im beruflichen Bereich brauche ich absolute Ordnung.
Da schmerzt es mich fast körperlich *grins*, dass mein guter, sinnvoll strukturierter Aktenplan, den ich vor vielen Jahren eingeführt habe, derzeit sowas von verkommt. Ok - es ist nicht mein Arbeitsbereich, den in Ordnung zu halten. Doch ICH brauche ihn, wenn ich was suche. *grummel*
Allerdings die Menschen um mich herum haben eine andere Logik (*hüstel - sehr fürnehm ausgedrückt* Bild). Soll heißen, die Ablage folgt nicht der Logik des Aktenplanes oder es werden an diversen Stellen zwei- oder dreifach Ablagenummern vergeben, weil keine Socke sich die Mühe macht, mal nachzulesen ob es vielleicht diesen oder jenen Punkt schon gibt. Bild

Hm ... Bild wenn ich so drüber nachdenke, bin ich wohl beides, Strukturtante UND Chaosqueen.
Beides hilft mir in der Seminararbeit wunderbar. Ich habe die Struktur im Kopf und kann das Chaos eines Gruppenprozesses gut zulassen.

Es ist vielleicht jetzt an der Zeit, beide Seiten in mir wert zu schätzen *grübel* :Bild

Allerdings, wenn ich so von Deiner häuslichen Ordnung lese ... da wird mir ganz bang. Sowas kriege ich niemals zustande hier.
Zuhause lebe ich nach dem Motto: Es ist sauber genug um gesund zu bleiben und dreckig genug um glücklich zu leben.

Unsortierte Grüße. Aurelia.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.09.2009 09:06 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 2215
Wohnort: Hannover
Geschlecht: weiblich
Zitat:
Allerdings, wenn ich so von Deiner häuslichen Ordnung lese ... da wird mir ganz bang.

Ich will doch nur, dass alles an seinem Platz liegt... sofort verfügbar ist.
Ich hasse Suchen...
(der Satz stimmt: Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen - und hat mehr Zeit für anderes!!! Verdorri!!!)

Und ich will nicht in dem Müll wühlen, den andere hinterlassen..(innen wie außen, stelle ich gerade fest)

_________________
Denken hilft, aber es nützt nichts.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.09.2009 19:52 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 573
Wohnort: in Ulm, um Ulm und um Ulm herum
Geschlecht: weiblich
Ihr Lieben,

auch ich stelle seit dem Tode von GöGa fest, dass meine strukturierte Ordnung hier zu Hause mir inerlichen und äußerlichen Halt gibt.

Im Büro bin ich noch straffer organisiert weil ich mehreren Kollegen zuarbeite. Da brauch ich einfach die geheiligte Ordnung.

Aber zur Zeit ist die Trauer übermächtig und ich lass zu Hause ein bisschen was liegen. Wenn ich mich dann wieder aufraffe, den inneren Schweinhund übertölpel, geht es wieder.

Gestern habe ich den ganzen Nachmittag geputzt ... bin fertig geworden und war einigermaßen zufrieden ... Heute hab ich garnichts gemacht, ich sollte dringend den Keller aufräumen, kann mich aber nicht aufraffen.

Einige doch dringende Dinge nach dem Tode von GöGa lassen sich einfach noch nicht erledigen.

_________________
Grüßle von der Sodalith


Liebe setzt Energien frei, von denen man gar nicht wusste, dass man sie besitzt!


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 13.09.2009 11:34 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 08.2009
Beiträge: 143
Wohnort: wo meine Waschmaschine steht
Geschlecht: weiblich
[size=100]Ordnung gibt mir das Gefühl von Sicherheit und Überschaubarkeit. Nichts Unerwartetes kann ein eintreten. Unerwartet bedeutet für mich unangenehm, wenn nicht gar Schlimmeres. [/size]
Halte ich Ordnung, bin ich zumindest in dem Bereich, in dem ich Einfluss und Kontrolle habe, vor bösen Überraschungen geschützt. Durch Ordnung tue ich für mich etwas Gutes.
Vielleicht ist Ordnung für mich sogar ein Gegenteil(bereich) von Angst.




Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 23 Beiträge ] Gehe zu Seite  1, 2, 3  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Yandex [Bot] und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker