Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
Aktuelle Zeit: 18.08.2017 22:20

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 8 Beiträge ] 
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Psychosziale Barriere in der Kommunikation
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.08.2009 11:33 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 457
Wohnort: Umgebung Bonn
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo,

kennt ihr das auch: ihr habt einen Kollegen (oder eine Kollegin) und mit der funktioniert die Kommunikation irgendwie gar nicht.

Und ihr arbeitet an euch und arbeitet an euch und arbeitet an euch - ändert die Kommunikation auf diverse Weisen. Aber nix ändert sich. Man hat das Gefühl, das Gegenüber hört nicht zu, kann nicht verstehen oder versteht alles miß... Bild

Okidoki, dachte ich mir, da kann man ja dran arbeiten. Also, ein Buch muß her, und darin steht die Lösung. Ich kaufte: Fragekompetenz für Führungskräfte von Patrzek.

Und, das Ding ist wirklich gut für mich gewesen. Obwohl ich es noch nichtmal durchgelesen habe.

Was ich gelernt habe: der andere versteht mich eim einfachsten Fall nicht, weil ich nuschel. Oder er es an den Ohren hat: laut und deutlich muß man sprechen. Übe ich jetzt. Manchmal benutze ich ein Wort "richtig", aber der andere versteht es falsch, weil er ihm (dem Wort) eine andere (falsche) Bedeutung zumißt als ich. Oder aber ich benutze ein Wort falsch - er muß mich mißverstehen, wenn er dem Wort die richtige Bedeutung zuordnet. (Das nennt man Übermittlungsbarriere)

Aber es gibt noch andere Barrieren zwischen dem "Sender" (ich, wenn ich spreche) und dem Empfänger (Kollege, wenn er zuhört). Oder je nachdem, wer spricht, umgekehrt.

Eine ist die Kapazitätsbarriere: die Nachricht ist zu komplex oder wird von anderen Reizen überlagert

Und die psychosoziale Barriere: die persönlichen Umstände erschweren die Verständigung. Sie bestimmen, was wir verstehen und was nicht. Sie beeinflussen, welche Fragen in uns auftauchen. Sie beeinflussen uns in allem, wie wir Antworten interpretieren.

In diesem meinem Falle ist es so: mein Kollege ist nicht unbedingt sehr selbstbewußt, ich würde ihn Quartalssäufer nennen, sein Vater war Alkoholiker, er hat 3 Kinder mit 3 Frauen ist dadurch finanziell und emotional sehr belastet. Ich dagegen bin nach außen "Vorzeigekarrierefrau", verheiratet mit einem Mann, der auch ganz gut verdient, Haus gebaut etc, etc. etc. Also, wir sind nicht superreich, aber uns geht es ziemlich gut. Da kommt in meinem Kollegen viel Neid auf, eine Haltung: "was will die mir denn erzählen, die hat doch alles, was sie braucht, und ich weiß allein, wos lang geht". Und bei mir "der soll sich mal zusammenreißen, seine Arbeit machen und nicht jammern und die Ziele sehen"

Und dabei: mein Vater war auch Alki und meine Schwester und ich sind "ordentlich" erzogen worden, mit viel Energie, Wut und auch Gewalt in der Familie. Aber das hat meinen "äußeren" Weg nicht angefochten.

Wir können einfach nicht vernünftig kommunizieren, weil es diese verdammte psychsosoziale Barriere gibt. Bild

Kennt ihr so etwas auch und wie geht ihr damit um?

Ganz liebe Grüße

Sabine


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.08.2009 12:10 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 15
Geschlecht: nicht angegeben
Für mich wäre die Frage nicht so schwerwiegend, ich würde die Kommunikation einfach einstellen, oder bist Du seine Vorgesetzte, bzw. als Kollegin auf ein Gespräch angewiesen.
Ich letzteren Fall müsste das dann beim gemeinsamen Vorgesetzen mal angesprochen werden.
Vielleicht findet er Dich einfach nur zum kotzen (bitte nicht persönlich nehmen) oder hat sonst was gegen Dich. Ist oft nicht einfach das herauszufinden. Wenn ihr auf er gleichen Ebene arbeitet würde ich mit ihm einfach mal ein Bier oder zwei (trozt des Alkoholproblems) trinken gehen und versuchen einen Zugang auf Augenhöhe zu bekommen.


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.08.2009 13:45 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 4984
Wohnort: überall
Geschlecht: nicht angegeben
Ja, ich kenne dies sehr gut. Ich habe auch versucht solche Situationen zu analysieren - warum Teamkollegen mich nie richtig verstehen etc.

Meine Erfahrungen im Team: sie bezeichnen meine Kommunikation als eine unverständlich und sie verstehen mich grundsätzlich nicht. Sie haben versucht mir einzubläuen (erfolgreich zu beginn, heute obsolet) ich kommuniziere schlecht, kann die Sprache nicht und man versteht mich nicht, ich schlucke Inhalte und bin konfus im Ausdruck etc. Es gab dutzende Gründe und ich habe immer wieder an mich gearbeitet (oft sehr verzweifelt) aber es half nichts. Im Betrieb ist Englisch wie Deutsch die Kommunikationssprache! Es war ganz gleich welches ich sprach. Man verstand mich nicht und auch gewisse Machtspieltypen in meinem Umfeld verstanden mich nicht, vor allem wenn es um Aufgaben handelten die sie tangierten und ich das Sagen hatte – heute sage ich einfach a) Machtspiel b) Tunneldenken c) Psychosozialer Stress, d) deren beschränkte Horizont und Neid e) Faulheit und Boykott etc.

Dann stellte ich aber fest: die anderen Menschen die meine Klienten sind, haben mich sofort verstanden, vielleicht ein oder zwei Verständnisfragen gestellt. Meine, die von mir ausgewählten Arbeitsgruppen verstanden auch sofort was ich sagen wollte, und sie fanden es super mit mir zu arbeiten. Ich war beliebt, auch weil ich eine Macherin bin. Bei einer sehr heterogenen Arbeitsgruppe, definiere ich gleich zu Beginn die Begriffe, sodass wir ein Basis haben, und immer wieder frische ich diese Begriffbasis auf – kommt super an. Meine Vorgehensweise vertrug das Team nicht und dazu will ich arbeiten – sie wollten nur ihren Gehalt beziehen, mehr nicht. Ich zwang sie indirekt zum arbeiten!

Damit ging mir langsam aber sicher ein Licht auf. Die die was von mir bekommen oder eine Dienstleistung von mir haben wollten, haben sich bemüht mich zu verstehen, sie wollten mich verstehen. Die anderen wollten mich gar nicht verstehen und fand immer wieder Gründe mich nicht verstehen zu wollen, sie boykottierten mich und sie versuchten mich zu verunsichern – wie H2 sagt - sie fanden mich zum kotzen.

Heute, versuche ich anders damit umzugehen:
Ich vermeide Projekte oder gemeinsame Aufgaben und wenn ich muss – ist ganz klar ich habe die Federführung und meine definierte Arbeitsgruppe hat das Sagen. Bin ich Mitglied einer ihrer Projekte, dann schweige ich und sorge dafür dass ich so gut wie keine Rolle drinnen habe – sie sind sogar dankbar dafür. Wenn es mal was ernsthaftes ist, dann lasse ich es mir schriftlich geben und das ganz interessante dabei ist – plötzlich versteht man es ja was man sagen will, denn das Papier oder Email könnte sie ja in ein schlechtes Licht stellen… es steht schwarz auf weiss was gemeint ist.Ich fasse auch Sachen schriftlich zusammen und sie müssen ihr okay geben....

Ich übe noch dran, denn das Abgrenzen muss ich noch verbessern...

_________________
Wenn einer mit unreinem Denken spricht oder handelt, dann folgt ihm das Leiden nach wie das Rad dem Fuße des Zugtieres.

»Pfad der Lehre«


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.08.2009 18:10 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 457
Wohnort: Umgebung Bonn
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo,

ja, mag sein, dass er mich einfach nur zum Kotzen findet (ich ihn oft ja auch, wie soll man einen Sturstoffel bewundern können?) - wir müssen trotzdem in gewisser Weise zusammen arbeiten. Das mit dem einen trinken gehen habe ich probiert, hat nichts gefruchtet. Der Chef ist ziemlich unentschlossen, will seine Ruhe haben.

Ich kann mich aus vielem heraus ziehen, mach ich auch. In deinen, Samsara, vielen Begründungen sehe ich viel passendes... und ich verhalte mich oft genauso wie du. Das ist schön zu lesen... Nur das mit den mails und den papern müßte ich mir stringenter angewöhnen, das ist ein guter Tipp.

Ok, ich glaube, ich bin auf keinem falschen Weg. Übrigens bin ich in der Kommunikation ihm gegenüber immer offen und zugewandt. Ich dachte, ich würde ihn angucken wie ein Auto, tatsächlich höre ich aber zu. Sogar wenn er die abstrusesten Dinge von sich gibt (er habe schon alles durchdacht, was ihm Kollegen an Ratschlägen und Hilfestellung geben könnten. Alles. Da gibts keinen Input aus dem Team, der bereichernd wäre. Demenstsprechend geben die anderen ihm auch nichts. Aber wenn ich jemanden um etwas bitte, geschehen Wunder. Das mache ich aber nur für meine Projekte, nicht für die von dem Kollegen. Da soll der Chef mal sehen, wie er das hin kriegt, dass die Projekte laufen... meiner Meinung nach.

Ach, das mit den mails war ein super Tipp, Samsara, da muß ich wirklich konsequenter werden, danke.

LG

Sabine


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 11.08.2009 13:13 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 4984
Wohnort: überall
Geschlecht: nicht angegeben
Liebe Sabine

ja diese Emails und Aktennotizen haben mir weiter geholfen, aber da muss Du auch gut aufpassen und klar schreiben. Es ist auf jeden Fall ein Mehraufwand und am Anfang hat es mich sehr genervt, mittlerweile habe ich Übung drinnen und es kommen immer weniger Verständnisfragen etc und dh auch weniger Emails von besagter Personen.
Toi, toi.
LG Samsara :freunde:

_________________
Wenn einer mit unreinem Denken spricht oder handelt, dann folgt ihm das Leiden nach wie das Rad dem Fuße des Zugtieres.

»Pfad der Lehre«


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 11.08.2009 16:46 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 457
Wohnort: Umgebung Bonn
Geschlecht: nicht angegeben
Liebe Samsara,

da sagst du was, ich habe mal so nachgesehen, ich habe echt einen zu lockerflockigen Stil, manchmal sogar zynisch. Da muß ich echt dran arbeiten. Aber sonst ist das gut, was du geschrieben hast.

Zur Zeit schreibe ich sehr reserviert, aber das reicht ja auch vollkommen aus. Ich werde mich dran gewöhnen, hoff ich mal so.

Danke dir nochmal

Liebe Grüße

Sabine


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Psychosziale Barriere in der Kommunikation
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.08.2009 19:40 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 08.2009
Beiträge: 148
Wohnort: holzhaus in der oberösterreichischen einschicht
Geschlecht: weiblich
sabine_nrw hat geschrieben:

kennt ihr das auch: ihr habt einen Kollegen (oder eine Kollegin) und mit der funktioniert die Kommunikation irgendwie gar nicht.

Und ihr arbeitet an euch und arbeitet an euch und arbeitet an euch - ändert die Kommunikation auf diverse Weisen. Aber nix ändert sich. Man hat das Gefühl, das Gegenüber hört nicht zu, kann nicht verstehen oder versteht alles miß... Bild



hallo sabine,
beim lesen gehn mir grad 2 fragen durch den kopf.

erste:
worüber kommuniziert ih denn eigentlich grade, wenn du das gefühl hast, es "funktioniert" nicht...
und gibts bereiche, in denen es besser, und andere, in denens noch schlechter funktioniert?
(ich hab kollegen, mit denen versteh (im wort-sinn) ich mich in bestimmten bereichen gut, in anderen brauchts viel nachfragen, weil wir hier unterschiedlicher ticken. da heißts dann oft: meinen wir da jetzt dasselbe? wenn ich XY sage, meine ich ... verstehst du dasselbe daruter oder hörst du da was anderes raus?"

und: wenn ihr kommuniziert, kannst du die ebenen gut auseinanderhalten?
in unserem team passierts beispielsweise manchmal, daß wir "scheinbar" ein sachliches thema diskutieren, daß sich aber hinter dem thema eigentlich eine äußerung oder (be)wertung von etwas persönlichem versteckt. das geht dann meistens schief, bis wir (wenns was gröberes ist) genau drüber sprechen, und draufkommen, was das jetzt war.
eine kollegin mag es beispielsweise überhaupt nicht, wenn ein anderer kollege etwas sachlich richtiges, aber eh ganz klares und normales zu einem thema äußert, weil sie dann immer das gefühl kriegt, der hält sie für zu blöd, das selbstverständliche eh klar zu haben... der kollege andererseits ist sehr analytisch und genau und brauchts, daß immer alles, was mit einer sache zu tun hat, auch erwähnt wird, der vollständigkeit halber, und meint das überhaupt nicht so wie sie es hört.
das zweite:

toll, wenn du an dir arbeitest, aber arbeitest du auch MIT ihm/ihr an einer verbesserung?
weiß er/sie überhaupt, daß es da mißverständnisse gibt?
FRAGST du auch ihn/sie immer gleich, im gespräch selbst, ob er/sie jetzt klar hat, was du meinst?
und wenn du das gefühl hast, irgendwie verstehst du jetzt die antwort -oder auch eine reaktion- nicht (wieso sagt der das jetzt? oder hab ich das jetzt richtig verstanden, wie meint der/die das? oder: kam das jetzt klar rüber, meinen wir dasselbe?) ,
fragst du direkt nach? (selbst kannst du nur raten. wenn dus wissen willst, mußt du deinen kommunikationspartner fragen...
kommunikation kann man selten im alleingang verbessern. es braucht dazu oft (meiner erfahrung nach) das gegenüber. manchmal muß man drüber reden, wie man miteinader redet.

sabine_nrw hat geschrieben:

Damit ging mir langsam aber sicher ein Licht auf. Die die was von mir bekommen oder eine Dienstleistung von mir haben wollten, haben sich bemüht mich zu verstehen, sie wollten mich verstehen. Die anderen wollten mich gar nicht verstehen ....

bist du sicher, daß da nicht auch ein bißchen deine enttäuschung mitspielt? (mir scheint, ich hör sowas raus, aber ich kann mich natürlich täuschen)
die dynamik in der kommunikation geht aber immer in beide richtungen.
und so wird auch ein paar schuhe draus:
wenn ich derjenige bin, von dem ich WEISS, daß andere von mir was wollen und mir positiv gegenüberstehen, dann RED ich auch unbewußt schon ganz anders, als wenn ich mit jemandem rede, dessen aufmerksamkeit oder kooperation ich mir erst schon mal gar nicht erwarte oder wo ich sowieso schon mit ablehung und ätzen rechne (oder auch vielleicht innerlich sowieso schon drüber stöhn, daß ich dem/der jetzt wieder was verklickern muß, wo der das eh wissen sollte und wieder nicht kapieren wird...)
die eigene innere haltung kommt rüber. unvermeidlich. wenn nicht verbal, dann sicher in stimme, haltung, gestik und atmosphäre. was du (heimlich) denkst oder befürchtest, kriegt das gegenüber in der kommunikation mit. vielleicht ist das ein anderer ansatz, an dem du weiterarbeiten kannst?

so, das sind meine spontanen gedanken dazu.
kann sein, daß sie eh ganz ins leere gehn. vielleicht liegt aber auch was für dich drin.

liebe grüße,
die windfrau

_________________
ever tried. ever failed. no matter. - try again. fail again. fail better. (samuel becket)


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 13.08.2009 07:23 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 457
Wohnort: Umgebung Bonn
Geschlecht: nicht angegeben
Liebe Windfrau,

es funktioniert generell schlecht.... deswegen nenne ich es auch psychosoziale Blockade. Alles andere wäre halt Nuscheln oder Mißverständnis....

Ich kann die Ebenen auséinanderhalten, gehe auch mal auf einen Tee oder Kaffee hin, zum ratschen, damit man solche Mißverständnisse aus der Welt räumen könnte. Und ja klar, meine Enttäuschung kann ich wahrscheinlich nicht verbergen. Aber wenn dir einer sagt, er weiß eh alles, was andere (er sagte: jeder andere) ihm sagen könnten, wie sollte man da nicht enttäuscht sein. Aber ich mache nicht dicht sondern fokussiere auf das, was gemacht werden muß.

Die anderen Kollegen sagen inzwischen: "Der kann kommen, womit er will, wir arbeiten ihm nicht zu". Das würde ich nicht wollen... darum geht es nicht. Wenn er so einen "Quatsch" redet, finde ich das blamabel für ihn, aber mich ficht das nicht so sehr an. Meine Leistung ist davon unbenommen, auch wenn er es vielleicht sogar schaffen könnte, mich schlecht aussehen zu lassen. Aber das ist schwierig. Ich bin also noch relativ liberal.

Ja, ich frage direkt nach, wenn ich etwas nicht verstanden habe. Meist kommt dabei heraus, dass er zugeben muß, dass er sich hilflos findet, und dann greift er mich an. Neulich hat er mir gesagt, ich solle mal ein Praktikum bei ihm machen, dann müßte ich nicht so dumme Fragen stellen. Na toll.

Aber vielleicht gibt es irgendeinen Dreh, mehr mit ihm zu reden... und ich sehe ihn nur nicht. Wahrscheinlich möchte er einfach nur "geliebt und gelobt" werden und hat irgendwie ganz andere Vorstellungen, wie das aus zu sehen hat als ich? So etwas könnte ich mir noch vor stellen. Aber wirklich teamfähig ist er nicht.

Danke für deine Anregungen, da war viel drin. Ich mußte eine Weile sinnieren, damit ich nichts übersehe. Deswegen hat meine Antwort lange gedauert. Ich könnte viele Details aufzählen, aber die kann ich hier an dieser Stelle nicht posten und ich glaube, das ist auch nicht so wichtig. Es geht mehr um die Linie.

Liebe Grüße

Sabine


Nach oben
 Profil Private Nachricht senden  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 8 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
© phpBB® Forum Software | phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker