Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
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 Betreff des Beitrags: Re: Gemälde betrachten: was erzählen sie dir, was mir?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.06.2012 10:51 
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Es ist irgendwie rund wie die Erde, voller Leben und Farbe. Energie und Stärke druckt es aus. Ich sehe ebenfalls eine Figur, ich wurde auch sagen Frau, auch wenn es nicht sicher ist. Ich sehe Flüsse, Bäume, Sonne, Fluss, ein Weg, ein Pfeil rechts unten im Bild, ausgebreitete Hände in der Mitte, kleine Herzen, eine Auge links oben im Bild.
Der Mensch steht im Einklang mit der Natur, naturverbunden, es ist ein bewegtes Leben, und man hat es gelebt und es akzeptiert, es verstanden, man liebt es in seiner Gesamtheit. Der Pfeil deutet vielleicht, Kreislauf des Lebens.

Es wirkt positiv auf mich, lebendig und ich schaue es immer wieder gerne an.

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Wenn einer mit unreinem Denken spricht oder handelt, dann folgt ihm das Leiden nach wie das Rad dem Fuße des Zugtieres.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemälde betrachten: was erzählen sie dir, was mir?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.06.2012 10:51 
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Rübenigel hat geschrieben:
Ein Männerbild, oder?

ja 01:rainbow

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemälde betrachten: was erzählen sie dir, was mir?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.06.2012 11:15 
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der Mensch in der Mitte mit Schmetterlingsflügeln -

schwebend über einer Landschaft, die ein Bach durchzieht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemälde betrachten: was erzählen sie dir, was mir?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.06.2012 11:23 
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Bild

Ein kraftvolles Bild ... Lebensfreude, Bewegung, Verbundenheit mit allem, was ihn umgibt, aufnehmen und abgeben ... durchströmt werden ... strahlen, Fülle, sich auflösen und verschmelzen.

Es fällt mir schwer, dieses Bild 'neutral' zu sehen. Wenn ich mir vorstelle, ich wäre beim Entstehen dabei, würde den Prozeß begleiten, dann fände ich es wunderbar. Ich würde denjenigen zu seinem Bild beglückwünschen.

Als beziehungsloses 'Produkt' würde ich es mir im Leben nicht an die Wand hängen. Meine erste Spontanreaktion war: Da hat sich jemand was von der Seele gemalt, seinem Selbst im Moment Ausdruck verliehen. Interessiert mich nicht einen Pups, um es mir an die Wand zu hängen denn all das hat mit mir nicht das Geringste zu tun. Würde aber gut in einige Kneipen, die ich kenne passen.

(*kicher* ... ich merke gerade, wie engstirnig ich beim Thema Malerei immer noch bin. Da kommen tatsächlich schnell Gedanken wie: "Hoffentlich hat der Mann noch einen richtigen Job ..." Und mein Liebling von Kishon: "Kunst kommt von Können. Wenn sie von Wollen käme, hieße sie Wunst." - Ich bin da schon ein wenig borniert. Nichts gegen jede Form von Malerei, um die Seele zu nähren, sich selbst auszudrücken ... das finde ich wunderbar. Aber bitte dann nicht als Kunst verkaufen. Mannomann ... *asche auf mein haupt streu*)

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemälde betrachten: was erzählen sie dir, was mir?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.06.2012 13:25 
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@Rübe - dass das kein gelernter Maler gemacht hat, habe ich auch gesehen...hab zuerst gedacht, Samsara hätte es vielleicht selbst gemalt.
Aber wie kam-st du, ohne den Link anzuklicken, darauf, dass es ein Mann gemacht hat?
Hast du irgendwie Kriterien, wann dir ein Bild "männergemalt" oder "frauengemalt" vorkommt?
Find ich spannend.... für mich war es eine gefühlte Malerin, aber ich könnte nicht sagen, warum. Vielleicht wegen der vielen Pflanzen und weil ich zuerst eine Frau in einem langen, schmalen blauen Kleid gesehen habe (allerdings ist das ja etwas, was Männer dauernd gemalt haben).

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemälde betrachten: was erzählen sie dir, was mir?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.06.2012 13:45 
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alle Maler fingen irgendwo an, klein, ignoriert und kritisiert. Heute sind manchen Bilder unbezahlbar und werden Kunst bezeichnet, während andere irgendwann überpinselt, vernichtet oder was auch immer. Manche Menschen projizieren ihre Probleme etc in den Bilder und andere knabbern an ihre Knacks mit Therapie oder ohne. Jedem dem seinen.
Aber wie der Titel heist: Gemälde betrachten... :coolgirl: :biggrinn:

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemälde betrachten: was erzählen sie dir, was mir?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.06.2012 14:06 
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wenn ich heute schon im Netz unterwegs bin :s40:

Bild

ein Meister

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemälde betrachten: was erzählen sie dir, was mir?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.06.2012 14:12 
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Ich passe - auf Bosch kann ich in meiner jetzigen Stimmung gaaaa nich.
Sonst aber stundenlang....

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemälde betrachten: was erzählen sie dir, was mir?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.06.2012 14:14 
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ja Bosch ist heavy, das ganze Gemälde ist wahrscheinlich besser aber da sitze ich auch Tage dran
http://commons.wikimedia.org/wiki/File: ... uselang=de

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemälde betrachten: was erzählen sie dir, was mir?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.06.2012 14:29 
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BlaueVase hat geschrieben:
Aber wie kam-st du, ohne den Link anzuklicken, darauf, dass es ein Mann gemacht hat?
Hast du irgendwie Kriterien, wann dir ein Bild "männergemalt" oder "frauengemalt" vorkommt?


Reines Bauchgefühl. - Es gibt schon Bilder, die für mich eine deutliche männliche oder weibliche Sprache sprechen. Unvorstellbar z. B. dass die Bilder von Frau O'Keeffe von einem Mann gemalt werden könnten. Das ist kraftstrotzende ausdrucksvolle Weiblichkeit ... selbst in den Landschafts- und Architekturbildern. Und die Graphiken von Herrn Escher ... könnt ich mir von keiner Frau vorstellen.

---snip---

Bosch bringt mich immer zum Lachen. Da assoziiere ich gar nichts. Ich wandere durch seine Bilder und amüsiere mich meist aufs Prächtigste. Oft stelle ich mir vor, Teil seines Bildes zu sein ... und dann wachsen mir plötzlich Hörner ... oder Flügel ... oder ein seltsames Wesen tastet nach meiner Hand. Einfach soooo ver-rückt dieser Kerl!

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