Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
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Ungelesener BeitragVerfasst: 24.07.2009 17:43 
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Danke, Cassiopeia ... und Danke auch Dir, Teresa für dieses Thema!

Ich habe jetzt ein paarmal die Finger von der Tastatur genommen, weil ich mir nicht sicher war, ob ich hier eine Beitrag schreiben "sollte". Ich habe meinen Vater eigentlich nie gekannt. Einige wenige Male in meinem Leben habe ich ihn gesehen und da sind keine schönen Erinnerungen ...

Er war nie "fies" zu mir. Aber er hat eben auch nie zu mir gestanden. Weder öffentlich (z.B. durch Unterhaltszahlung) noch inoffiziell, dadurch, dass er Interesse an mir gezeigt hätte. Ich war nicht "wichtig" genug in seinem Leben, dass er mir diese Form der Aufmerksamkeit hätte zuteil werden lassen.

Als Kind habe ich geglaubt, es sei meine Schuld. Ich müsste einfach nur "anders" sein, damit er mich wahrnimmt und Kontakt zu mir wünscht. *kotz*

Ich habe das WIRKLICH geglaubt. Es war eine "Gewissheit/Wahrheit", die dadurch genährt wurde, dass meine Mutter das Gefühl in mir nährte "falsch" zu sein und ihr nur Unannehmlichkeiten und Kummer zu bereiten. DAS Programm habe ich wirklich voll gefressen.

Ich habe lange gebraucht, um zu erkennen, dass ich auch hier die Wahl habe. Die Wahl, trotzdem glücklich zu sein und die beiden IHREN Wahrheiten zu überlassen. Die Wahl, nur für eigene Gefühle, aber nicht mehr für IHRE die Verantwortung zu übernehmen.

Ich habe einmal versucht, Kontakt zu meinem Vater herzustellen. Außer Schmerz und einem Nervenzusammenbruch hat es mir nichts eingebracht. Doch ... hat es: die Entscheidung, keinen Kontakt mit ihm haben zu wollen. Er hat mir eine Zeitlang (zum ersten Mal in meinem Leben) eine kleine monatliche Summe zukommen lassen. Seine Unterschrift auf dem Überweisungsträger war unser einziger Kontakt. Auch im Nachhinein finde ich das noch vollkommen o.k. so. Alles andere hätte mich nur verwirrt.

Nun ist er schon viele Jahre tot (er war 26 Jahre älter als meine Mutter und starb vor 13 Jahren). Ich bedauere nicht, ihn nicht kennengelernt zu haben. Ich bedauere, dass ich meine Geschwister (4 an der Zahl) erst nach seinem Tod kennen gelernt habe. Erst spät ist da eine Verbindung entstanden, für die ich dankbar bin. Aber sie wird wahrscheinlich immer sporadisch bleiben, denn wir haben keine gemeinsame Geschichte.

So. Das ist ein Auszug aus meiner Geschichte, Ihr Lieben. Ein Leben ohne Vater. Inzwischen an dieser Stelle auch nicht mehr für mich schmerzhaft. Weh tut es zu sehen, dass mein Sohn dabei ist, den Kontakt zu seinem Vater zu verlieren. Für ihn hätte ich mir einen Vater gewünscht, der in der Lage ist, ihn in seiner Einzigartigkeit zu lieben ... vorbehaltlos. Leider erfährt er immer wieder aktiv die Ablehnung, die ich nur passiv erfahren habe. - Ich kann nur zuschauen ... Ihm wenigstens von meiner Seite das geben, was das Grundrecht jedes Menschen ist: geliebt zu werden.

*losheul*

Shit. Das tut gerade weh.

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Ich bin, wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. Bild ... (Konrad Adenauer gemopst)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24.07.2009 18:31 
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Der Vater ... ja, ein wichtiges Thema im Leben einer Frau. Danke für den Faden, Teresa.

Auch bei mir - ein Kapitel voller Schmerzen.
Ja - ich wuchs in einer 'normalen' (haha) Familie auf. Mit Vater. Als mittlere von drei Töchtern. Große Altersunterschiede liegen zwischen uns Kindern. Und ich als 'zweite' hätte ja mal zumindest ein Sohn werden können, nicht wahr ...
So habe ich die Kindheit damit verbracht, nie 'gut genug' zu sein. Nicht angesehen zu werden - bis zum Schluss. Er ist vor 2 Jahren verstorben. Und die Kleine in mir hatte so viel Sehnsucht in sich, hoffte und hoffte und mühte sich und tat, doch das was sie sich wünschte 'angesehen' zu werden, Anerkennung zu bekommen - ja, auch Liebe - sie hoffte vergebens.
Sie durfte zusehen, wie die beiden andren (Erstgeborene und Nesthäkchen) all das hatten, was ihr verwehrt blieb. Verdammtm ja - das HAT weh getan. Und manchmal tut es das noch immer.

Und - ich war noch nicht einmal in der Lage ihm einen Enkelsohn zu schenken, nein - wieder NUR ein Mädchen.

Hm ...

Was hat es verursacht in mir? Ich wurde die Rebellin in der Familie, das 'schwarze' Schaf, war nur mit Prügel 'klein' zu bekommen. Aber das auch nur kurzfristig.

Nein - eine gelungene Vater-Tochter-Beziehung war das nicht. Und wenn ich sehe, wie manche Väter voller stolz auf ihre Töchter sind (mein Mann zum Beispiel), dann treibt es mir oft die Tränen in die Augen vor Rührung.

Also - Teresa - ein Leben MIT Vater - aber doch OHNE Vater.

Liebe Grüße. Aurelia.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24.07.2009 18:51 
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habe diese Worte, woanders hingebracht.... Bild


Zuletzt geändert von Cassiopeia am 25.07.2009 20:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 24.07.2009 19:33 
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Aurelia hat geschrieben:
Und wenn ich sehe, wie manche Väter voller stolz auf ihre Töchter sind (mein Mann zum Beispiel), dann treibt es mir oft die Tränen in die Augen vor Rührung.


*vollunterschreib*

Wenn ich meinen Partner sehe, wie er seine Töchter anschaut ... dann geht mir das durch und durch. Ich wünsche mir dann, ich hätte auch nur ein Fitzelchen von dem erfahren, was sie als Selbstverständlichkeit in ihrem Leben haben. Und ich hoffe sehr, dass ich es schaffe, das meinem Sohn zu geben, was ich bei ihm sehe.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 24.07.2009 20:14 
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Liebe Rübi,

Du gibst Deinem Sohn sehr, sehr viel. Ich habe es gesehen, gefühlt und war tief beeindruckt.

Aurelia.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24.07.2009 21:10 
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Liebe Teresa

Mein Vater war immer für mich da. Er hat mir auch beigebracht nie aufzugeben, Sachen zu hinterfragen, Respekt für andere Lebenwesen zu haben und dies mir auf meinem Weg zu geben....

Ich durfte alles versuchen - denn er sagte immer, wenn Du es nicht versuchst, wirst Du es nie wissen, ganz gleich was es ist - versagst Du so bin ich da um dich aufzufangen, schaffst Du es so bist Du auf dem richtigen Weg. Er war immer integer und ein Menschenfreund und hat die Familie über alles geliebt. Er war nie ein grosser Redner und an sich ruhig und ausgeglichen, aber sein Präsenz war immer zu spüren und wunderschön, denn ich wusste auch ohne Worte, hier fühle ich mich sicher und geborgen.

Jetzt ist er krank und wenn er eines Tages geht, so geht ein grosse Teil meines Herzens mit ihn.
Samsara


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24.07.2009 21:58 
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Oh Samsara,

was Du über Deinen Vater schreibst, hätte ich mir sooooo sehr gewünscht, so schön hört sich das an!

Ja, ich war Papa-Kind, durch und durch, bis er sich 3 Tage vor meinem 9. Geburtstag das Leben genommen hat. Puh...........

Wobei: Viel von dem, was Du schreibst, war mein Großvater (sein Vater) für mich. Soooo oft ist der alte Herr über seinen Schatten gesprungen, um mich als Kind zu erreichen. Gerade merke ich, wie dankbar ich ihm dafür bin.

Berührendes Thema. Väter, Männer, Partner....

Pitti


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25.07.2009 06:58 
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Ich merke dass ich nach den vielen Ereignissen der Woche jetzt an einem Punkt angekommen bin wo mir alles zu viel ist. Daher klink ich mich für einen Moment aus und führe meine Auseinandersetzung mit euren Beiträgen allein, also nicht öffentlich, weiter. Es gibt mir wirklich viel euch hier lesen können, dass ihr euch alle so rege beteiligt und soviel von euch preisgebt. Aber es macht mir teilweise auch Angst, die aber sicher auch bald wieder vorbeigeht.

Lieben Gruß,
Teresa

_________________
Leben ist keine exakte Wissenschaft.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25.07.2009 08:55 
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Guten Morgen,

lange habe ich überlegt, ob und wie ich hier etwas schreiben soll.

Hauptperson war immer meine Mutter ...

Als Sandwich-Kind, auch so schnell nach meiner Schwester, war ich eigentlich nicht erwünscht. Mein Vater hat sich aber mächtig gefreut, dass es wieder ein Mädchen war.

Und ich war immer Vaters Liebling.

Als kleines Mädchen und Frühaufsteher wie Papa, waren wir sonntags ganz in der früh immer viel unterwegs draussen in den Wiesen und Feldern. Papa hat mir viel gezeigt über Blumen, Gräser, Bäume und Vögel.

Mutter, Schwester und Bruder schliefen ja immer sooooooo lange.

Das Zeigen und Lernen und die Gespräche hörten auf, als mein Bruder auf die Welt kam. Als Stammhalter hatte das ja Vorrang.

Und meine Mutter hatte auf einmal keine Zeit mehr für meine Schwester und mich.

Als Kind kriegt man ja schon mit, wenn Eltern streiten ... und meine Mutter stritt mit meinem Vatere tagtäglich, obwohl mein Vater ein schwer arbeitendender Mann war.

Und meine Mutter, wenn sie dann schlecht gelaunt war, strafte meine Schwester und mich mit Nichtachtung, nicht mit uns sprechen und das über Wochen.

Nachdem ich völlig aus der Art geschlagen bin, nämlich nach Oma väterlicherseits, war das kein Pluspunkt in den Augen meiner Mutter für mich.

Aber ich habe mich rausgearbeitet, durch Lernen und Leistung gezeigt, was mir wichtig war/ist. Und mit den Jahren ist doch aus mir noch ein brauchbarer Mensch geworden. ..ironieironie...

Auch wenn ich über Jahre mit meiner Mutter keinen Kontakt hatte, habe ich mit meinen Vater immer regelmäßig kommuniziert ohne dass meine Mutter dies wußte.
Und ja, meine Mutter ging dann zu den Zeugen Jehovas .... muss ich dazu noch mehr schreiben? Ich glaube nicht. Denn als Kind kann man sich ja nicht wehren und meine Vater hatte dazu keine Meinung. Er hatte seine Arbeit und war Schiedsrichter beim Fussball und hatte keine Zeit mehr für Frau und Kinder.

Meine Geschwister und ich sind einfach nicht so geworden, wie meine Mutter sich das wünschte, aber wir meistern unser Leben.

Der größte Schlag war aber, dass meine Mutter, als mein Vater 1998 verstarb, ihn ohne Trauerfeier, ohne Abschied nehmen einfach anonym beisetzen ließ.

Ich denke sehr oft an meinen Vater, er war ein liebevoller Mensch und konnte einfach nicht anders.

_________________
Grüßle von der Sodalith


Liebe setzt Energien frei, von denen man gar nicht wusste, dass man sie besitzt!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26.07.2009 14:43 
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Zitat:


Der größteSchlag war aber, dass meine Mutter, als mein Vater 1998 verstarb, ihnohne Trauerfeier, ohne Abschied nehmen einfach anonym beisetzen ließ.


Damit hat sie zwar klar ihre Gefühle ausgedrückt, aber Euch um die Möglichkeit des Abschiednehmens betrogen. *buuuh rufe*
------------------
Mein Vater starb, als ich 12 war, ganz plötzlich im Urlaub, während ich in einem Kindercamp war.
Ich hatte auch immer das Gefühl, michnicht verabschiedet zu haben - und weil er auch trank und deshalb viel Streit in der Familie war, war ich jahrelang nicht fähig zu trauern - mein erster Gedanke mit 12 war gewesen: Endlich ist Ruhe - und dafür habe ich mich geschämt, bis ich 25 war und entdeckte, dass ich ihn geliebt hatte, egal wie meine Mutter litt.


Vorschlag für alle, die ihre Väter nicht mehr sprechen können oder es noch nie konnten

Ich habe ihm dann 15-seitigen Brief geschrieben, in dem ich alles aufs Tapet gebracht habe:
meine Wut (er soff, war cholerisch, ich hatte häufig Angst vor ihm), mein Verständis (meine Mutter war ein Grund zum Trinken, ich habe es später auch getan!),
mein Glück mit ihm (er war nüchtern ein klasse Vater), meine Liebe zu ihm, meinen Verrat (mich auf Mutters Seite zu schlagen)...alles, alles.
Vor allem auch: er hatte sich per plötzlicher Krankheit aus diesem Leben zurückgezogen und uns mit dieser Mutter allein gelassen - uns zugemutet, was er nicht mehr aushalten mochte.

Das Verblüffende:
als ich die Anrede schrieb...stand da "Lieber Papa" original in meiner 12-Jährigen-Handschrift, es ging keine andere...und im Lauf des Schreibens wurde sie immer erwachsener, bis ich auf Seite 15 bei meiner gereiften Handschrift angekommen war.
Meine ganze Zwiegespaltenheit zwischen Zorn und Liebe wurde mir erst beim Schreiben offenbar, der Text ging ständig zwischen beiden Gefühlen hin und her.
Die Schrift schwankte zwischen emotional-riesig und winzig und ausgeglichen...es war ein Berg- und Talfahrt, bei der literweise Tränen flossen...was unglaublich befreite.

Ich habe den Brief noch irgendwo liegen - vielen hilft es jedoch, solche Texte dann zu verbrennen oder irgendwie anders rituell dem Universum zu übergeben.

Seitdem habe ich das Gefühl, mit meinem Vater im reinen zu sein...kannihn vermissen, mögen, seine Fehler sehen, meine durch ihn erzeugten Beschädigungen anschauen, meine Liebe spüren.
Und ich kann meinem Sohn von seinem toten Opa erzählen, ohne ihn schlecht zu machen und ihm signalisieren: da hast du auch eine gute Wurzel.

_________________
Denken hilft, aber es nützt nichts.


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