Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
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Ungelesener BeitragVerfasst: 12.08.2009 06:33 
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Aurelia hat geschrieben:

Ich wünsche Dir, egal wie die Situation sich entwickelt, dass Du dem kleinen Fynn ein verbindlicher Partner bist, der selbstdenkende Kinder lieb hat. .
Hallo Aurelia, Bild

oh ja, ich mag Kinder, auch wenn ich selbst keine hab'. Arbeitskollegen und Freunde haben ihre Kinder sehr oft bei mir gelassen, wenn sie mal was dingendes erledigen mußten. Die fanden das dann meist auch toll, sind wirklich gern bei mir gewesen. Das Beschäftigen mit den Kindern hat auch oft den kleinen Fynn bei mir herausgeholt, der bei mir sicher ohnehin nicht zu kurz kommt, denke ich. Bei meinem Vater, denke ich allerdings, könnte er statt seiner Schwester, genauso gut mir selbst sagen, wenn er mich sprechen möchte. Aber meine Tante meinte, er hätte Angst vor einer "Abfuhr". Und ich hab' gemeint, damit müsse er halt leben, wir haben alle alle unsere Ängste. Und nicht ich bin es, der die Familie verlassen hat Bild

Liebe Grüße, (& einen schönen Tag !)

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Ungelesener BeitragVerfasst: 12.08.2009 15:42 
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Fynn hat geschrieben:
...
Heidi, ich bin nicht der Meinung, das ich es meinem Vater (!) schuldig bin, das Gespräch zu suchen. Ich denke, dass ich es ganz allein mir (!) – und niemandem sonst - schuldig bin. Und das weiß ich halt durchaus, aber ich empfinde das eben sehr zwiespältig. Wäre da nicht diese Frau, würde ich bei ihm klingeln. Übrigens wohnen beide direkt neben meiner Mutter, nur ein Haus weiter.

....

Lieben Gruß,

Fynn



Lieber Fynn,

ich gehe konform mit dir, das bist nur du dir selber "schuldig", wenn du es möchtest. Was ich aus deinen Worten lese, ist, dass du es möchten mögen würdest... Aber wieso hindert nicht er dich daran, sondern die andere Frau? Ist es die Solidarität zu deiner Mutter? Wenn du mit ihm sprechen möchtest, solltest du es tun, egal wie viele Frauen er um sich geschart hätte...

Indem du mit ihm sprichst, verzeihst du nicht ihr (der anderen Frau). Du kannst ihr das auch sagen.

Ich kann dir nur dazu raten. Meine Schwester hat "verpaßt", ihre Schwierigkeiten, die sie mit meiner Mutter hatte, im direkten Dialog aufzuarbeiten. Sie (meine Schwester) leidet heute sehr darunter. Meine Mutter starb sehr unverhofft. Und nun ist da keine Möglichkeit mehr, mit ihr zu sprechen. Ich hatte Glück und mußte in einer bestimmten Phase meines Lebens wegen einer bestimmten (beruflichen) Entscheidung meine Animositäten mit imeiner Mutter leider sehr heftig aber auch sehr effizient in einem richtigen Konflikt auseinanderklamüsern. Als sie starb, hatte ich meinen inneren Frieden mit ihr gemacht. Es war nichts mehr ganz furchtbar essentielles da, über das ich noch gerne gesprochen hätte ... obwohl ich sehr gerne noch viel mit ihr gesprochen hätte und mich enorm allein gelassen fühlte...

Liebe Grüße

Sabine


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Ungelesener BeitragVerfasst: 12.08.2009 18:43 
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sabine_nrw hat geschrieben:

Lieber Fynn,
Was ich aus deinen Worten lese, ist, dass du es möchten mögen würdest... Aber wieso hindert nicht er dich daran, sondern die andere Frau? Ist es die Solidarität zu deiner Mutter? Wenn du mit ihm sprechen möchtest, solltest du es tun, egal wie viele Frauen er um sich geschart hätte...
Hallo Sabine...diese Frau ist es auch nicht, die mich daran hindert, meinen Vater zu besuchen, aber es sind meine Gefühle dieser Frau gegenüber, - die nicht besonders nett sind.Ich will einfach nichts mit ihr zu tun haben und ja, vllt ist da auch wirklich ein Funken Solidarität zu meiner Mutter,- aber ganz ehrlich, das weiß ich jetzt nicht wirklich. Emotional ist das wirklich eine *Klemme* für mich. Ich habe auch mit meinem Therapeuten darüber gesprochen und meinte auch, das es doch sicher besser ist, solche Dinge "vorher" zu klären. Und er meinte, das die meisten Menschen doch ihr ganzes Leben lang nie alle ihre Dinge klären würden/könnten.

Ich persönlich glaube viel eher, das ich meine Ent-scheidung schon lange getroffen habe. Ich glaube nur, das ich mir ihrer noch nicht bewußt bin.

Liebe Grüße,

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Ungelesener BeitragVerfasst: 13.08.2009 11:55 
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Hallo Fynn,

dir fehlt das Vertrauen in deine Entscheidung, dass es "gut für dich ist", deinen Vater nicht noch einmal zu sprechen. Egal, ob du und er nun den Schmerz aufarbeiten würdet oder ihn irgendwie verdrängen, nicht ansprechen würdet.... so verstehe ich dich irgendwie...

Ok, wenn es so sein sollte, dann ist es ja auch in Ordnung für dein Leben.

Ich würde dir wünschen, dass du es tief in dir empfinden könntest, dass es gut so ist. Dass du dich "sicher" fühlen könntest. Leider habe ich keine Ahnung, wie es schafft, sich sicher zu sein (in die eine oder andere Richtung, das ist egal, Hauptsache sicher), ich habe da keinen Ratschlag, wie auch, Patentrezepte gibt es nicht.

Ich sehe meinen Vater alle 14 Tage und wir sprechen nie über das, was in meiner Kindheit geschah. Auch nicht darüber, wie ich das empfunden habe. Er würde mich auch nicht verstehen, darauf beharren, dass er alles richtig gemacht habe... Trotzdem schwätzen wir, verbringen die Zeit miteinander, ich ohne allzu großen Groll und er in der Weise, wie alte Männer das eben machen. Er ist mein Vater, ich habe keinen anderen, und es ist in Ordnung so. Wenn ich gar keine Zeit habe, weil andere Dinge anstehen, dann fahre ich eben auch nicht hin. Es ist wirklich mehr oder weniger small-talk, meist, aber immerhin. Und manchmal erstaunt er mich, dass er doch auch Empathie mir und meinem Alltag gegenüber empfinden kann.

Viele Grüße

Sabine


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Ungelesener BeitragVerfasst: 13.08.2009 12:20 
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sabine_nrw hat geschrieben:
dir fehlt das Vertrauen in deine Entscheidung, dass es "gut für dich ist", deinen Vater nicht noch einmal zu sprechen.
ich weiß nicht...ich würde ihn ja gerne noch mal sprechen/sehen...ich habe mal gelernt, das man in jedem Augenblick seines Lebens schon entschieden ist, - wenn auch unbewußt. Das glaube ich fest, aber mir fehlt noch immer das Bewußtsein dafür. Ich glaube auch, das ich in jedem Augenblick meines Lebens die richtige Entscheidung treffe und das werde idch sicher auch hier tun, aber mir fehlt momentan einfach auch noch die Überzeugung, ich bin unsicher und doch sicher.

Herjeh, das ist vllt ein Murks, den ich hier zusammenschreibe. Da kann ich kaum verlangen, das das jemand einigermaßen begreift, was ich sagen will... Bild

Lieben Gruß,

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