Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
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 Betreff des Beitrags: Vater & Mutter
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.08.2009 14:32 
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Mein Vater ist sehr krank, seit Jahren schon. Er hat sich - sehr unschön - von meiner Mutter getrennt, als ich 30 wurde. Exakt an diesem Tag. Ich habe seitdem nicht mehr mit ihm gesprochen, - obwohl ich arbeitsbedingt beinahe täglich bei ihm war. Jetzt ist er nur noch zu Hause, wird bestenfalls mal von seiner Frau abgeschoben, wenn diese mal wieder in Urlaub fährt. Ich würde gerne meinen Frieden mit ihm machen, ihn besuchen, es *gut sein lassen*, aber ich komme nicht an seiner Frau vorbei, d.h., es erscheint mir beinahe als unlösbares Problem, sie überhaupt anzusprechen, egal, um was es geht.

Inzwischen ist nach 7 Jahren bei meiner Mutter der (Lungen)Krebs neu ausgebrochen. Bösartig. Das sind so Dinge, die mir echt zu schaffen machen, fühle mich da komplett überfordert. Und ich fühle mich sehr allein damit, bin Einzelkind ohne weitere Angehörige, so dass meine Eltern - familiär gesehen - meine einzigsten Bezugspersonen sind. Das Gute daran : es kann nur besser werden !


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Ungelesener BeitragVerfasst: 09.08.2009 18:23 
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Lieber Fynn,

Ich finde es schön, dass Du mit Deinem Vater Frieden schliessen willst. Ich kenne dieses Bedürfnis sehr gut, da ich selber jahrelang mit meinem Vater zerstritten war und ebenfalls an seiner Frau nicht vorbeikam.

Vielleicht kannst Du Deinem Vater schreiben, dann ist es an ihm seiner Frau klar zu machen, dass er Dich sehen will, wenn er das will.

Ich habe mit meinem Vater vor ca 2 Jahren Frieden geschlossen. Und wenn auch seine Frau nach, wie vor nichts von mir wissen will, so hat sie doch kapiert, dass es für meinen Vater wichtig ist, dass wir Kontakt haben und uns sehen, wenn ich mal nach Deutschland komme. Schliesslich bin ich sein eiziges leibliches Kind.

Mir hat es wahnsinnig gut getan, Frieden zu schliessen, und mich mit ihm aussprechen zu können.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du auch einen Weg findest, mit Deinem Vater wieder in Kontakt zu kommen.
*dir mal feste die daumen drück*

Alles Gute vom Gretchen

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Ungelesener BeitragVerfasst: 09.08.2009 18:25 
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Lieber Fynn, es tut mir leid dies zu lesen und ich kann Dein Schmerz nachfühlen und vorallem dieser Einsamkeit und Hilflosigkeit. Ich wäre auch mit der Situation überfordert - dass war ich als ich erfuhr, dass beide meine Eltern krank sind und wie es weiter geht bleibt bis heute unklar. Ich versuche für sie einfach da zu sein.

Was ich nicht verstehe ist, warum Du nicht an seiner Frau vorbei kannst. Liegt der Grund bei Dir oder bei ihr ? Auf jeden Fall, würde ich es versuchen und ihn kontaktieren.

Ich wünsche Dir die Kraft diese schwere Situation zu meistern und ich weiss es ist einfacher gesagt als getan. Sei lieb umarmt

LG Samsara

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Wenn einer mit unreinem Denken spricht oder handelt, dann folgt ihm das Leiden nach wie das Rad dem Fuße des Zugtieres.

»Pfad der Lehre«


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Ungelesener BeitragVerfasst: 09.08.2009 22:27 
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hallo fynn,

ich finde, du bist es dir und deinem vater schuldig, das gespräch zu suchen, wenn du das bedürfnis hast. mit einem familienmitglied im clinch zu liegen, würde mir auch sehr zusetzen.

wenn es an der frau liegt, dann rede mit deinem vater, nicht mit ihr. danach liegt es, wie bereits erwähnt bei ihm, dieses treffen zu ermöglichen.

du kannst nur deinen teil zur versöhnung beitragen. die andere hälfte muss von deinem vater kommen. zeige du einfach, dass dir viel daran liegt. mehr kannst du nicht tun.

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never, never, never, never, never give up!

winston churchill


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Ungelesener BeitragVerfasst: 09.08.2009 22:36 
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Liebe Fynn,

Es ist gut, dass du Frieden schließen willst.
Man muss es dich aber auch tun lassen.

Ist nicht immer leicht. Die 2. Frau meines Vaters war immer gut zu uns. Aber jetzt, da er schwer krank ist schaut das ganze ein bisschen anders aus - sie zerstreitet sich mit seinen Kindern, blockt ab und lässt Hilfe schwer zu, da sie noch nicht gelernt hat, dass jetzt alles ganz anders ist als vor 3 Monaten...
Ich hatte allerdings über Jahre Zeit mit ihm Frieden zu machen, aber es ist schwer nicht so für ihn da sein zu können wie ich möchte....

Wenn du real nicht an deine Eltern herankommst, dann kannst du versuchen mit einer "Familienaufstellung" aus deiner eigenen Verstrickung mit ihnen raus zu kommen. Weil eigentlich ist die Geschichte zwischen deinem Vater und deiner Mutter als Paar nur ihre eigenen. Du hast als ihr Kind darunter gelitten, aber richten kannst du es für deine Eltern nicht. Das anzuerkennen ist manchmal schwer, aber heilsam.

Ich wünsche dir einen befreienden Weg zu deinen Eltern, damit du die Aufmerksamkeit darauf lenken kannst welche positiven Dinge du von ihnen bekommen hast - das ist letztlich das was zählt!!

Alles Liebe
Amelie


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Ungelesener BeitragVerfasst: 10.08.2009 14:28 
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Hallo, ihr Lieben… Bild

Gretchen,ja, ich könnte meinem Vater schreiben, aber ob er den Brief bekäme ist fraglich.Er ist stark pflegebedürftig und was seine Frau für ihn als gut empfindet, das ist gut. Oder schlecht, je nachdem…

Vor einiger Zeit habe ich von seiner Schwester, (also meiner Tante) gehört, dass ihm alles,was passiert wäre, leid tut und er sich auch öfter nach mir erkundigt. Er könnte mich auch ebenso gut jederzeit anrufen, aber vermutlich ist er wohl zu stolz. Ich muß dazu sagen, dass mein Vater mir bei der Scheidung meiner Eltern1000 DM untergeschoben hat, die ich ihm damals angeblich geschuldet habe. In Wahrheit bekam ich aber noch die 1000 DM von ihm und da alles ohnehin mehr als unschön ablief, habe ich ihn dann verklagt – und gewonnen, so dass er zahlen mußte an mich. Du sagst, dass die Frau Deines Vaters nach wie vor nichts von Dir wissen will, sie aber akzeptieren mußte, das es für Deinen Vater wichtig ist,mit seinem einzigem Kind Kontakt zu halten.
Schön und gut, nur macht diese Frau auch öffentlich keinen Hehl daraus, das sie froh ist,„wenn er erst unter der Erde ist“ und sie dann endlich seine Rente kassiert…Was diese Beziehung von Anfang an für meinen Vater und auch für sie interessant gemacht hat, das ist Sex. Mehr nicht. Und auch darum hat zumindest sie nie einen Hehl gemacht. Wie dementsprechend ihr Ruf ist, muß ich wohl nicht weiter erklären…

Ich kenne sie übrigens schon wesentlich länger als mein Vater. Ich war damals in derBriefzustellung, hab‘ ihr immer die Post gebracht. Später hab‘ ich sie dann auch beiden gebracht. Ich weiß also schon, wovon ich rede und das ist nicht nur Verletztheit.

Mein Vater war immer ein „Hansdampf“, wenn’s um Frauengeschichten ging. Er hat die Familie gut versorgt, ohne Frage, aber sonst hat er sich *nicht lumpen lassen*, was Frauen angeht.
Z.B. habe ich in Belgien eine Halbschwester, die ich aber nie kennengelernt habe. Ichweiß nicht mal, ob sie von meiner Existenz weiß, denn angeblich gibt es keinerlei Unterlagen. Diese Frau war sehr jung und wie das so ist bei meinemVater, hat sie auch gleich auf sämtliche Unterhaaltszahlungen verzichtet, da es damals für sie sicher eine *Schande* gewesen wäre, von einem Deutschen ein Kindzu bekommen. Da haben wohl die Kriegszeiten noch mit reingespielt, denn mancherorts wurde man ja als Deutscher nicht einmal in manchen Geschäften bedient. Und dann so etwas…undenkbar !

Samsara, Du fragst, wieso ich an dieser Frau nicht vorbeikomme. Ich würde sagen, ich lehne sie einfach ab. (und ich weiß schon, das diese Haltung mich nicht weiterbringt und niemandem nutzt, aber…) Ich denke also schon, das der Grund immer bei mir liegt.

Heidi, ich bin nicht der Meinung, das ich es meinem Vater (!) schuldig bin, das Gespräch zu suchen. Ich denke, dass ich es ganz allein mir (!) – und niemandem sonst - schuldig bin. Und das weiß ich halt durchaus, aber ich empfinde das eben sehr zwiespältig. Wäre da nicht diese Frau, würde ich bei ihm klingeln. Übrigens wohnen beide direkt neben meiner Mutter, nur ein Haus weiter.

Amelie,Familienaufstellungen hab‘ ich auch schon gemacht, vor 11 Jahren schon. Das war sehr hilfreich und ich glaube, manches verstanden zu haben, aber wie Du siehst….alles immer noch nicht.

Danke für Euer Interesse.

Lieben Gruß,

Fynn



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Ungelesener BeitragVerfasst: 10.08.2009 19:04 
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Hallo Fynn,

ja - Elterngeschichten. Ein lebenslanges Thema.

Deine Geschichte hat mich berührt. Insbesondere die Stelle an der Du schreibst, dass Du gerne Kontakt aufnehmen würdest - aber ...

Sicher wird es immer Schwierigkeiten geben, eine derartige Situation anzugehen. Doch in einem bin ich mir sicher. Wenn Du es willst - wirklich willst, dann wird das Leben Dir eine Gelegenheit bieten dazu. Vielleicht eine an die Du heute noch gar nicht denkst.

Und - erwarte auch nicht zuviel von einem solchen Gespräch. Ich möchte Dir eine Geschichte mitgeben (leider nur nacherzählt, ich fand sie auf die Schnelle nicht im Original).

Ein Sohn hatte sich mit seinem Vater entzweit. Es herrschte lange Jahre absolute Stille zwischen den beiden, mit den entsprechenden Verletzungen.
Dann irgendwann entschließt sich der Sohn zu seinem Vater zu gehen um zu klären. Er geht also hin, bekommt die Gelegenheit, erzählt dem Vater alles, was so bei ihm war bezüglich der Angelegenheit und, und, und ...
Der Vater schweigt.
Als der Sohn fertig ist und darauf wartet, dass der Vater etwas erwidert, sagt dieser: Kannst Du mal mit in die Garage gehen, ich hab da was zu heben, was ich alleine nicht schaffe.

Lieber Fynn, ich wünsche Dir, dass Du Gelegenheiten zur Klärung findest. Entweder mit - oder ohne Deinen Vater. Klärung FÜR Dich.

Was die Krankheit Deiner Mutter angeht, das tut mir sehr leid und ich kann mir gut vorstellen, wie es ist als einziges Kind da 'in der Verantwortung zu stehen'.

Pass gut auf Dich auf.
Herzlich. Aurelia.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 10.08.2009 19:22 
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Lieber Fynn,

Hab ich Dich richtig verstanden, dass du an der Frau Deines Vaters nicht vorbeikommst, weil Du sie nicht leiden kannst? (und nicht, weil sie dich nicht reinlassen würde)

Dann ist die Frage, wie wichtig ist es Dir wirklich, mit Deinem Vater Frieden zu schliessen?

Du hast mehrere Möglichkeiten:
Du kannst Deine Ablehnung für ein Weilchen hinunterschlucken und bei deinem Vater klingeln,
oder Du kannst Deine Tante bitten, dass sie ihm eine Nachricht von Dir übermittelt
oder Du schickst ihm einen Brief per Einschreiben mit Rückmeldung (das hab ich eine Weile gemacht, weil meine Stiefmutter die Post von mir an meinen Vater einfach verschwinden liess)
oder Du merkst, dass es Dir vielleicht doch nicht so wichtig ist und lässt es bleiben.

Wichtig ist, auf Dein Gefühl zu achten. Dein Herz weiss ganz genau, was richtig ist. Denk einfach mal verschiedene Möglichkeiten oder Situationen durch, und achte darauf wie sich das anfühlt. Was sich gut anfühlt ist auch richtig.

Dir wird bestimmt was passendes einfallen.

herzliche Grüsse vom Gretchen

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Ungelesener BeitragVerfasst: 10.08.2009 20:39 
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Hallo Aurelia, Bild

danke für Dein Interessse und Deine Antwort.

Ja, ich hoffe auch, das sich diese unerwartete Lösung einmal ergibt, eine, an die ich z.Zt. noch gar nicht denke. Das wäre sehr schön. Ja, es wäre schön, wenn...

Deine Geschichte gefällt mir, danke, das Du sie hier teilst. Bei meinem Vater war es immer so, das er sehr, sehr viel und hart, teils auch um die Uhr gearbeitet hat. Er wollte der Familie etwas bieten und das hat er auch. An seinem freien Tag zumindest hat er sich sehr um mich gekümmert, ist mit mir spazieren, hat mit mir gespielt, war mit mir im Kino. (eine exzessive Famliénleidenschaft !) Er konnte schon immer gut mit Kindern umgehen, aber darin lag eben auch das Problem : er kann eben mit Kindern gut umgehen, aber nicht, wenn sie älter werden, selbst zu denken anfangen.

Ich will nicht schlecht über ihn reden, wirklich nicht. Aber er war sicher der größte Hochstabler, den ich je gesehen habe und ich kenne niemanden, der ein solch *großes Maul* hat. Was sicher alles reine Minderwertigkeitsgefühle waren, aber eben bei anderen nicht grade gut ankommen. Besonders dann nicht, wenn offensichtich wird, das dummes Zeug geredet wird. Aber selbst dann hat er sich auch dadurch nicht bremsen lassen und er hat seine Geschichten weitergesponnen.

Ich glaube, das das auch mehr und mehr ein bißchen langsam und mit der Zeit dazu geführt hat, ihn immer mehr abzulehnen und eine Art *Haßliebe* zu entwickeln...

1997 war ich in einer Klinik in Süddeutschland, die u.a. auf solche und ähnliche Sachen spezialisiert sind. Man sagte mir, ich solle mir ein Symbol für meinen Vater suchen und es Tag und Nacht bei mir haben, oder auch mal damit spielen.. Ich hatte keine Ahnung, was ich nehmen sollte, nahm einen Stein und steckte ihn ein. Ich fand', das selbst mein Vater nicht aus Stein war, fand es insofern unsinnig. Ich dachte aber auch, die wissen, was sie tun und ich hatte den Stein von nun an ständig bei mir : im Bett, auf der Toilette, unter der Dusche, beim Spazierengehen...wann auch immer. Und ich spielte auch ein bißchen damit herum, warf ihn und fing ihn auf, rollte ihn, knetete ihn, - alles, was man irgendwie damit machen kann.

EinesTages war ich in der Straßenbahn, hatte den Stein natürlich wie immer dabei. Und dort habe ihn dann (los)liegenlassen. Sehr symbolisch, denke ich. Und auch etwas befreiend. Es hat mir durchaus geholfen und gutgetan und ich denke oft daran...

Lieben Gruß,

Fynn


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Ungelesener BeitragVerfasst: 10.08.2009 21:10 
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Lieber Fynn,

ja - ich denke, solche Symbole sind hilfreich.

Dass Du losgelassen hast, zeigt vielleicht umso deutlicher, dass Du in Dir jetzt (wann immer Du jetzt definierst) bereit bist, anders an die Situation herangehen zu können.

Weißt Du - ich habe mir oft gewünscht 'klären zu können'. Doch ich habe losgelassen ohne zu klären. Endgültig loslassen müssen. Mein Vater ist verstorben. Und die Kleine in mir hat dann erst begriffen, dass - egal wie sehr sie sich anstrengt - sie nicht die Liebe des Mannes bekommen kann, wonach sie sich so sehr gesehnt hat.
Doch jetzt hat sie es verstanden und braucht nicht mehr zu leiden oder zu buhlen ... es hat sich auf andre Weise geklärt.
Denn - manchmal ist klären auch nicht (mehr) möglich. Und es ist dann für mich immer die Frage, ob ich der Kleinen in mir das Gefühl schenken kann, dass ihr elternseits verwehrt blieb.

Ich wünsche Dir, egal wie die Situation sich entwickelt, dass Du dem kleinen Fynn ein verbindlicher Partner bist, der selbstdenkende Kinder lieb hat. Ich bin der Meinung, das braucht er von DIR. Da ist es dann unerheblich ob Du die Klärung mit dem Vater noch hinbekommst. Er will sich sicher sein, dass Du ihm nicht nur große Worte runterrappelst, sondern er will es wissen. Von Dir.

Herzlich. Aurelia.


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