Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
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Ungelesener BeitragVerfasst: 13.08.2009 19:56 
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Lilo und Dub... *Fachbücher wälz und KollegInnen konsultier*

Mit Lilo war ich eben schon ein gutes Stück weiter...
Dann hat sie sich während der Spieltherapie eine Kopfverletzung zugezogen und musste mit einem Verband ausgestattet wieder ins Wartezimmer Bild


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Ungelesener BeitragVerfasst: 13.08.2009 20:19 
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Leid, Anna: Wege und Irrwege in der Kuscheltierentwicklung und von derselben " Das Kuscheltier und die Abwehrmechanismen"...

Ich *schäm* habe ja auch nur eine veraltete Ausgabe des Standardwerks von B. Kloppt/Kai Neahnung: Kuscheltiere brauchen feste Nähte..(Spielefeld 1964).
und damit komme ich in der Psychiatrie nicht weiter...

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Denken hilft, aber es nützt nichts.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 13.08.2009 20:23 
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Nein, mit diesem rudimentären Fachwissen wird das leider nichts werden... *kopfschüttel*

Lilo konnte auch geholfen werden, sie ist gerade aus der Anstalt abgeholt worden... Bild


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14.08.2009 10:33 
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Frau Dr. Nieke wird sich jetzt noch einmal intensiv mit Dub beschäftigen... Bild


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14.08.2009 12:14 
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Nieke hat geschrieben:
Sly konnte ich auch aus der Anstalt entlassen... Bild


ja, ich habe ihn auch erfolgreich behandeln können. War aber schwierig, weil er sich zunächst in mich verliebt hat. Bild
Und dann musste ich ihn auch noch operieren. Und das mir!

Mal zum kollegialen Austausch nachgefragt: Ist Dir, Dr.Nieke, das auch passiert oder kam es zu keinem Übertragungsgeschehen?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14.08.2009 12:47 
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Nein, eine Übertragung war bei mir nicht zu beobachten, Dr. Munny... Bild
Ich habe vor allem die medikamentöse Behandlung zur Drogenentgiftung eingesetzt und die Spieltherapie *in der Patientendokumentation blätter*
... und die Operation war natürlich unvermeidlich *nick*

Aber mit Dub komme ich nicht weiter... Nach der Traumanalyse verfällt er immer in tiefe Depressionen... *zum Fachkongress anmeld*


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14.08.2009 19:24 
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Hallo Dr. Nieke,

Deinen Beobachtungen bezüglich der uns gemeinsam bekannten Patientin schließe ich mich an.
Mit den mir in der Klinik zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten konnte ich keinen Erfolg erzielen. Die Traumanalyse wird von der Patientin psychisch nicht verkraftet, und auch bei mir fiel sie in einen Stupor, der auch medikamentös nicht abgemildert werden konnte.

In der Hoffnung, dass der Fachkongress neue Erkenntnisse bringt, verbleibe ich mit kollegialen Grüßen


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14.08.2009 21:35 
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Sehr geehrte Doktoren,

meinen Unterlagen einen ähnlichen Fall betreffend zufolge sind während einer schweren depressiven Episode besonders die körperorientieren Erfahrungen zu suchen. Gestatten sie ihrem Patienten sich in Bewegung und Spiel selbst zu erfahren und durchbrechen sie so den depressiven Kreislauf aus Erfahrungen der Unzulänglichkeit.
Sollte ihr Patient sich jedoch in seinen starren Kern zurückgezogen haben und zu keiner Bewegung bereit sein, bleibt ihnen nur die Stimulation durch äußere Reize.
Die Gerätschaften finden sie unter dem Bett auf höhe des Kopfkissen. Doch ich muss sie zu größtmöglicher Vorsicht mahnen, auch wenn der Patient auf keine andere Behandlung anspricht, darf diese nur gering dosiert angewendet werden und führt bei Überdosierung zu erheblichen Schäden.

Mit freundlichen Grüße,
Frau von und zu Gott in Weiß
(die seits gestern ihren Laborkittel hat und total intelligent von drinnen raus guckt)

_________________
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15.08.2009 11:27 
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Sehr geehrte Dr. Teresa,

ich berichte über den weiteren Therapieverlauf o.g. Patientin.

Zunächst herzlichen Dank, dass Du Dein Fachwissen und reichen Erfahrungsschatz zur Verfügung stellst.

Dadurch konnte ich der Patientin helfen, ihre tiefe Depression zu überwinden. Und im weiteren Verlauf der Therapie zeigte sich wieder einmal, wie wichtig das Weinen und Durchleben des Trauerprozesses für die Gesundung ist.
Diese Therapiephase war sehr gefühls- und zeitintensiv.
Schlussendlich konnte die Patientin die Klinik verlassen.

Mit kollegialen Grüßen (in einem völlig zerknitterten und verschwitztem Kittel)

.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15.08.2009 11:55 
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Meine Hochachtung Dr. Munny,

sie haben Durchhaltevermögen, Kompetenz und Einfühlungsvermögen bewiesen. Ich bin guter Dinge dass bei der breitgefächerten Auswahl an fähigen Kollegen alle Patientin kürze geheilt sein werden.

Mit freundlichen Grüße,
Dr von und zu

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