Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
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Ungelesener BeitragVerfasst: 11.08.2009 13:35 
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Also mein home ist nicht nur mein castle sondern wirklich meine *durchzähl...* 3. Haut, es fühlt sich wirklich so an! Meine jetzige Wohnung heißt mich willkommen, hüllt mich liebevoll ein, ich bin angekommen. Der Haken: ich kann leider nicht wirklich ein Rezept weitergeben... Ich habe an die 10 Umzüge absolviert und manchmal hat es geklappt, manchmal nicht *unglücklich-guck* Ein paar grundsätzliche Dinge gehören dazu: gründlich vor dem Einzug putzen, Helligkeit, Ruhe, Kuschelatmosphäre, gepflegter Zustand, meine Pflanzen... Darüber hinaus helfen klare Farben, Sonne, viel Holz, dicke Teppiche, Dachschräge... Ich vermute, es hat sehr viel mit meiner Verfassung zu tun - manchmal fühle ich mich auch hier nicht wohl, ich kann mich aber auch mal in einem Hotel "zu Hause" fühlen. Ich finde das echt schwierig und hätte da mehr Klarheit, aber da komme ich seit Jahren nicht weiter. *weiterspinn* In mir selbst zu Hause sein?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 11.08.2009 14:51 
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Heidi hat geschrieben:

@samsi, bei lipo gibts bodenkissen für CHF 149.-- mein mann möchte unbedingt solche haben ;-)


Bild, genau ein Muss bei mir und dazu eine super Kuscheldecke Bild

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Wenn einer mit unreinem Denken spricht oder handelt, dann folgt ihm das Leiden nach wie das Rad dem Fuße des Zugtieres.

»Pfad der Lehre«


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Ungelesener BeitragVerfasst: 11.08.2009 15:44 
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Sodalith hat geschrieben:
sabine_nrw hat geschrieben:
eine einigermaßen funktionstüchtige Küche mit einem Esszimmertisch, an dem man gerne & bequem sitzt...
I
Aber wenn man richtig nett schnibbeln & kochen kann (früher mal hatte ich nur 2 Kochplatten und einen Miniherd)... und kann dann lecker essen und dabei gute Gespräche... In dem winzigen Ofen habe ich sogar Pizza hin gekriegt ... das entspannt total. Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen....



Was hatte ich da immer Glück, meine Männer haben mich immer bekocht .... was nicht heißen soll, dass ich es nicht kann.....


bei uns geht das abwechselnd... nur weil ich bei der Pizza ich geschrieben habe, heißt das nicht, dass er (meine andere Hälfte) das nicht kann oder nicht macht. Er backt die bessere Pizza. Macht den besseren Cappuccino (da fange ich gar nicht erst mit an). Nur Salatköpfe... die liegen immer an der Spüle und schauen mich vorwurfsvoll an: "mach mich fertig" Sie werden da hübsch unübersehbar hin drapiert... und Salatsaucen sind irgendwie mein Metier...

hmmmh, das war jetzt wohl off topic...

Wichtig ist irgendwie auch noch Kuschelbettwäsche, dass man so richtig schön friedlich einschlafen kann (und möglichst durchschlafen). Bild


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Ungelesener BeitragVerfasst: 11.08.2009 21:23 
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liebe schreiberlinge,

eure ideen sind wirklich klasse. da geht es von gestaltungstipps, über die ganz persönlichen "unbedingten" vorlieben, über die menschen, die ein haus bewohnen, bis hin zu der umgebung und den eigenen befindlichkeiten.

in der tat scheint eine wohnung oder ein haus tatsächlich viel mehr zu sein, als das simple dach über dem kopf. was wir daraus machen und wie wir es gestalten, das wird jeder ein bisschen anders sehen.

aber irgendwie fällt mir doch wieder meine schwester ein, die meinte: für mich ist es nicht so wichtig, wie ein haus aussieht, für mich ist die liebevolle atmosphäre unter den bewohnern von viel grösserem belang.

wenn man einen schritt weitergehen möchte, steht aber vielleicht doch das "gesicht" der wohnung in einem engen zusammenhang mit dem befinden der menschen, die in ihr wohnen.

über jeden der weiter an dem thema basteln möchte freue ich mich sehr.

ich bin ein mensch, der sich mit veränderungen ziemlich schwer tut. die vorstellung bald kein zuhause mehr zu haben, setzt mir ziemlich zu. jeweils ein jahr brauche ich für's einleben. ich muss alles mal zu jeder jahreszeit gesehen haben. aber vielleicht gibt es ja von euch auch noch ein paar gute eingewöhnungstipps.

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never, never, never, never, never give up!

winston churchill


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Ungelesener BeitragVerfasst: 11.08.2009 21:41 
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Liebe Heidi,

meinen VorschreiberInnen schließe ich mich an .... und das, was Du selbst schreibst, das stimmt auch für mich:

Heidi hat geschrieben:
jeweils ein jahr brauche ich für's einleben. ich mussalles mal zu jeder jahreszeit gesehen haben.


Ich habe überall ungefähr ein Jahr gebraucht bis ich auch innerlich richtig ´drin` war ... angekommen bin...meinen Rhythmus hatte...

Das hängt aber wohl auch damit zusammen, dass die Wohnung/das Haus auch die Zeit braucht bis alles "irgendwie an seinem Platz ist" *lächel*

Ich habe in diesen Monaten immer auch mal viel umgeräumt und umgestellt (und wenn es nur Kleinigkeiten waren, die ich irgendwo anders hingestellt habe) bis ich das Gefühl hatte: "So, jetzt passt`s!"

Was mir auch gut tut in der Eingewöhnungsphase ist der Kontakt zu den Nachbarn ... mal abchecken, wie die sind ...small-talk über`n Gartenzaun usw.

... oder Beziehungen vor Ort aufbauen (über Vereine usw.)

...und wenn man Haustiere hat, und der/die Nachbar(n) haben auch welche, dann kommt auch schon mal viel leichter ins Gespräch ... meine Erfahrung...

Ich bin sicher, dass Du das packst.

Liebe Grüße von
Wilson

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Comparison is the thief of joy. (Theodore Roosevelt)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 11.08.2009 22:08 
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liebe wilson,

das finde ich grad sehr schön zu lesen, dass es nicht nur mir alleine so geht. um ehrlich zu sein, hielt ich mich immer für ziemlich unflexibel. dein posting tröstet mich im moment extrem.

mein sohnemann erzählte mir heute, dass er in seiner neuen heimat bereits joggen gegangen ist, um die umgebung ein bisschen zu erkunden. das hat mir viel gesagt. nicht, dass ich jetzt mit joggen anfangen werden ;-)

aber ich habe eine liebe bekannte in der nähe, die immer in "mein dorf" zum spazieren geht und ich nehme mir jetzt fest vor, sie zum gemeinsamen spaziergang einzuladen.

einer unserer nachbarn ist der mensch, der uns die wohnung verkauft hat. wir haben heute auf dem amt so abgelästert über alles ...... es war eine wahre freude. mein mann und er teilen die liebe für "schnelle" autos.

ach ja ......... das haus, in das wir ziehen, darin gibt es 4 wohnungen. eine wird von den eltern bewohnt, 2 gehörten den brüdern. die 4. wohnung ist vermietet. wir kriegen die wohnung des einen bruders, der nach südamerika ausgewandert ist. alles in allem also eine sehr familiäre atmosphäre.

herzlichen dank für deine gedanken. wir ziehen in einen bereits bestehenden "familien-clan". ist doch eigentlich eine schöne sache.

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winston churchill


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Ungelesener BeitragVerfasst: 11.08.2009 22:16 
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Ach, Heidi, das klingt doch vielversprechend!

Gemeinsame Spaziergänge in Aussicht, nette Nachbarn, da wirst du deinem alten Zuhause bestimmt nicht lange nachtrauern. Wann ist denn der Tag X?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 11.08.2009 22:22 
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*bibber*

heute in einer woche ;-)

das ist ja das elend. es ging alles sooooooooo schnell. vor einigen jahren erlebte ich mal das gegenteil. die planung des umzugs dauerte ca. 3/4 jahr. das war auch ätzend. als ich den tag x dann endlich hinter mir hatte, dachte ich nur noch: und jetzt? solange zeit auf einen tag fixiert zu sein, fand ich hinterher scheisse. es war, als ob ich nur noch auf diesen tag hinlebte. danach folgte dann der fall in ein tiefes loch. denn, das leben geht ja bekanntlich immer weiter!

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Ungelesener BeitragVerfasst: 11.08.2009 22:24 
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Hach, das fühlt sich doch gut an, liebe Heidi *mich mit Dir froiii*

...und was Dein Sohnemann macht und Du es für Dich planst, so mache ich es auch:

Heidi hat geschrieben:
um die umgebung ein bisschen zu erkunden. das hat mir viel gesagt.


...rausgehen, mir die Gegend anschauen, mit den Menschen in Kontakt kommen ... einfach, um erste Wurzeln tiefer wachsen zu lassen.

Nein, liebe Heidi, Du und ich, wir sind defintiv nicht allein mit diesem Gefühl.

Ich habe in den vergangenen Monaten des öfteren Gespräche geführt mit Menschen, die umgezogen sind, und das gleiche gefühlt haben.

Ein Jahr, das ist ´irgendwie` diese "magische" Grenze...oftmals auch dafür, um festzustellen, ob die Entscheidung umzuziehen richtig gewesen ist.

...habe jetzt wieder von einem Paar gehört, das nach einem Jahr zurückgeht in ihre Heimatstadt, weil sie im neuen Zuhause innerlich nie richtig angekommen sind.
Die beiden sagen fank und frei: Besser wir machen es jetzt rückgängig als dass wir uns noch über Jahre hinweg über unsere Entscheidung ärgern ;-)

Glück auf, liebe Heidi, you never walk alone Bild

Liebe Grüße von Wilson

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Ungelesener BeitragVerfasst: 11.08.2009 22:25 
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Heidi hat geschrieben:
*bibber*

heute in einer woche ;-)


Nix *bibber* Bild

Den Stier bei den Hörner gepackt und olé Bild

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