Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
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 Betreff des Beitrags: Das Vertrauen
Ungelesener BeitragVerfasst: 21.07.2013 16:33 
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Vertrauen kann man ja scheinbar vielen Dingen. Oder auch auf etwas vertrauen. Oder Vertrauen zu etwas haben:
Da gibt es Mutter Natur. Das Vaterland. Das All. Die Technik. Die Mitmenschen. Die Jahreszeiten. Die Religion. Gurus und Guras. Führerinnen und Führer. Politiker und Politikerinnen und Parteien. Vorgesetzte. Und Haustiere oder Wildtiere.
All denen - und noch anderen mehr - kann man vertrauen.
Wie das geschieht - oder nicht geschieht - das soll gelegentlich Gegenstand dieses Fadens sein. :sonnepak1:

Ein schönes Beispiel für Vertrauen ist das Vertrauen in die Fahrkünste anderer Menschen, während man als Beifahrer neben denen im Auto sitzt: Ich zum Beispiel war früher kein guter Autofahrer und würde sagen, damals, so vor 25 Jahren, tat man sehr gut daran, mir in dieser Hinsicht nicht zu vertrauen. Jedenfalls nicht nachts und spät. Das hat sich damals auch zum Beispiel praktisch gezeigt, als ich mit zwei Leuten, einem Mann und einer Frau die auf den Rücksitzen saßen, übermüdet so gegen 05:00 Uhr morgens am Steuer einschlief und in der kommenden Kurve einfach konsequent geradeaus fuhr. Immerhin, das Tempo war niedrig, und ich fuhr nur ein Verkehrsschild um, gerade als ich aus dem Sekundenschlaf erwachte, die beiden angsterfüllten schreienden Menschenkinder hinter mir; den gleich dahinter kommenden tiefen Graben habe ich uns (unbewußt?) erspart.
Die beiden Leute hinter mir waren aber so vertrauensvoll, daß sie - nach einigem Gefluche und Gegreine ihrerseits - (und peinlichen Entschuldigungsversuchen meinerseits ...) bei mir im Auto sitzen blieben, und ich sie noch 20 Kilometer weiter und bis nachhause fuhr. (Sie vertrauten mir offenbar hinreichend weiter, oder mir und dem aufrüttelnden Schock, den ich durch den kleinen Unfall hatte ... Ob das klug war ...?) Heute fahre ich wie eine Eins, auch spät nachts. Und wenn mir - trotz Kaffee und Visualisierung sonnenbeschienener Schneegipfel - die Augen zu zufallen drohen, parke und schlafe ich einfach unterwegs irgendwo (wenn ich der Umgebung einigermaßen vertraue ...)
:10hallo2:

_________________
blick auf zum Himmel,
zu den Wolken und zu den Sternen !

Zeitweilig gestohlen von Silberkater


Zuletzt geändert von Garm am 21.07.2013 21:57, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Vertrauen
Ungelesener BeitragVerfasst: 21.07.2013 18:30 
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Sehr schöner Idee, Garm! :10hallo2:

Also, ich habe gerade ein Lehrstück hinter mir, dass man nicht jedem trauen kann, obwohl man es eigentlich muss. Aktuell einem Arbeitskollegen, der sich einerseits immer sehr vertrauensvoll gegeben hat und mich jetzt hintenrum bei anderen öffentlich schlecht gemacht hat, und das auch noch mit falschen Angaben. Nichts Dolles, aber die Haltung, die dahinter steht, erschreckt mich. Da wollte sich jemand auf meine Kosten woanders einschleimen. Ganz unfein. Auf sowas stehe ich gar nicht. Dass er ein kleiner Halodri ist, wusste ich, aber so plump hätte ich ihm nicht zugetraut. Ein bisschen mehr Intelligenz erwarte ich einfach in bestimmten Berufen. :floet2:

Dummerweise habe ich das gesteckt bekommen von jemandem, dem ich hoffentlich vertrauen kann. Mein Gefühl sagt ja. Aber lange Rede - kurzer Sinn. Der Guteste hat bei mir verschissen, wie man so schön sagt. Das ist für mich nicht mehr zu richten. Da kann er jetzt noch so freundlich ankommen. :girlichnicht:


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Vertrauen
Ungelesener BeitragVerfasst: 21.07.2013 20:19 
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Matthias Claudius hat geschrieben:
Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann, ist die, dass man zu ihm Vertrauen hat.

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Comparison is the thief of joy. (Theodore Roosevelt)


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