Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
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Ungelesener BeitragVerfasst: 27.09.2009 04:09 
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Kap Horn hat geschrieben:
Hej Heidi
Zitat Heidi:
"eigentlich wollte ich schreiben, dass es ihm egal ist, ob du seine liebe willst, aber dem ist nicht so. er möchte dir nahe sein, in deinem leben "mitspielen", für dich sorgen, dich schützen, dich führen und leiten ........ "

Also auf´s Menschliche uebertragen fällt mir dazu nur ein Wort ein:
Aufdringlichkeit!

Kap Horn
der das nicht mag


hej Capitano
Heidi hat geschrieben, dass Gott das möchte und nicht dass Gott sich den menschen aufzwingt!
jeder mensch hat die wahl, ja oder nein zu Gott zu sagen.
ich persönlich bin froh und dankbar, dass ich ja gesagt habe, ihn in mein leben eingeladen zu haben.
Gott ist mein leben und das ist das beste, was mir "passieren" konnte!

herzliche grüsse vom frosch


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27.09.2009 04:30 
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Rübenigel hat geschrieben:
Da ist mein Vater bereit, das Leben meines Bruder für mich zu opfern ... ohne mich zu fragen, ob ich das möchte. Er will meine Liebe mit dem Tod meines Bruders erkaufen. Und er kann ja nicht einmal sicher sein, dass das dann auch funktioniert. Vielleicht will ich seine Liebe nicht ... vielleicht nicht um diesen Preis. Ein hilfloser Vater, der meinen Bruder mir "zuliebe" opfert ... und nicht ALLES tut, um andere Alternativen zu finden, bei denen nicht so viel Schmerz ausgelöst wird ... nee, das ist kein Vater vor dem ich Respekt habe. Ich hoffe, er hat inzwischen dazugelernt.

Gerade beim letzten Punkt dreht sich mir, als anständige von der Pike auf gelernte Co-Abhängigen, der Magen um ... diese christliche Opferhaltung "ich gebe alles für dich auf, damit du mich liebst" bringt so viel Leid in diese Welt. Da fahre ich für mich wesentlich besser mit meinem "zurechtgestrickten" Glauben.


...ach ja Rübenigel
man kann natürlich Gott auch jedes wort im buche umdrehen und so auslegen, dass es negativ rüberkommt!
Gott verlangt mit keinem wort in der bibel, dass wir uns oder irgendwas aufgeben sollen, sein wunsch
ist lediglich, seine liebe anzunehmen.

*dirmalfreundlichmagentropfenrüberreich*

kermit


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27.09.2009 10:02 
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Hej Kermit

Ich denke manchmal, wie schön, die welche glauben sind "fein" raus, haben eine Rettungsplanke wenn´s hoch hergeht.

Man vertraut irgend jemandem Anderen, dass es schon so wird wie es richtig ist.

Wieso schwingt da bei mir dann aber mit, dass ich mich "aufgebe"?
Sich dem eigenen Schicksal anzupassen ist in meinen Augen schon richtig, aber das bedeutet fuer mich ein aktiver Prozess.

Etwas das ich allerdings nicht akzeptiern will (oder nicht kann) ist, wenn Glauben als Wissen dargestellt wird.
Da geht es dann doch zu weit meiner Meinung nach.
Und immer wieder bekomme ich genau diesen Eindruck, egal ob es Zeugen Jehovas sind die bei mir (jetzt schon lange nicht mehrBild) anklopfen, oder missonierende Christen, oder Islamisten, oder, oder.

Man redet von und sogar UEBER Gott?! als wuesste man 110% dass es diese erdachte Figur wirklich gibt.

Denn genau das ist es meiner Meinung nach: ein vom Menschen erdachtes "höheres Prinzip" damit er mit dem ganzen Unbegreifbaren irgendwie klar kommt.

Nun, ich kann, oder vielleicht besser will, das Unbegreifbare einfach so SEIN lassen.

Und da, lieber Kermit, scheiden sich dann unsere Geister!

Das macht den Unterschied aus.

Kap Horn
er mal wieder sein "Seemannsgarn" hier beisteuert


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27.09.2009 18:13 
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lieber capitano,

ja, das mit der rettungsplanke ist tatsächlich ein sehr beruhigendes gefühl. irgendwann vorher wurde in diesem faden mal geschrieben, dass der mensch ausserdem noch ein bedürfnis nach spiritualtät hat. wenn ich ab und zu mal in deinem blogg stöbere, finde ich auch immer wieder hinweise, dass auch du "irgendwelchen" mächten, durchaus einen platz in deinem leben gewährst. worin besteht der unterschied zwischen meinem gott und deinen mystischen figuren? basiert nicht beides auf der grundlage des glaubens?

wenn du schreibst, dass bei dir aufgeben mitschwingt, verstehe ich das zwar, von dir so aus der ferne betrachtet, aber es trifft auf mich nicht zu. gott überlässt mir komplett den gestaltungsraum meines eigenen lebens. wo ich lebe, ob ich heirate und kinder bekomme, was ich mit meinem geld anstelle, welchen job ich ausübe, welche freundschaften ich pflege, ob ich den gottesdienst besuche, ob ich bete und mir zeit fürs bibel lesen nehme, das ist alles mir überlassen.

wo wirst du fragen, unterscheidet sich denn mein leben von deinem? einfach zusammen gefasst lässt sich das vielleicht folgendermassen formulieren. ich rechne insofern mit gott, als das ich bereit bin, mich von ihm verändern zu lassen. als ich als baby auf diese welt kam, war ich ein perfektes geschöpf. danach fingen menschen an, an mir herum zu erziehen. brachten mir (z.t. überflüssige) dinge bei und veränderten dadurch mein denken über mich selbst und diese welt. mir wurden nicht nur unnütze dinge, sondern sogar viel negatives im bereich des zwischenmenschlichen umgangs angelernt. manchmal denke ich, dass gott mich einfach wieder zurück auf den pfad der eigen- und nächstenliebe zurückführen möchte. das er mich, auch wenn ich das tausend mal nicht so richtig hinbekomme, trotzdem nicht fallen lässt, sondern mir mit seiner liebe weiterhin treu zur seite steht, ist für mich einfach etwas gewaltiges, dass sich nicht mit weltlichen dingen vergleichen lässt.

ja, ich kann gut verstehen, dass dieses "angebliche" wissen nicht nur bei dir, sondern auch bei manch anderem überheblich ankommt. und glaub mir, es ist sehr schwierig, das jemandem zu erklären, der es nicht selbst erlebt hat. lass es mich in meinem stümperhaften dasein einfach versuchen. im laufe des lebens kennt man seine eigenen gedanken und gefühle, der eine mehr der andere weniger, aber das ist nun nicht der punkt. wenn ich mich nun in einer situation, in der ich mich nach menschlichem ermessen "wohl wissend" beschissen fühlen würde und mir nach einem gebet einfach völlig leicht um's herz wird und das tausendfach erlebt habe, gibt mir das eine gewissheit der himmlischen unterstützung. wenn ich mich in einer für mich auswegslosen krise befinde und mir in dieser zeit fortwährend menschen über den weg laufen, die mich mit guten tipps versorgen, mich trösten und stützen, sehe ich das nicht als zufall. wen sich körperliche beschwerden nach einem gebet auf der stelle in nichts auflösen, erfüllt mich das mit dankbarkeit. wenn es schon zig-mal vorgekommen ist, dass sich die menschen um mich herum, ihre für mich kaum zu ertragenden verhaltensweisen nach dem gebet einfach "aufgaben", dann weiss ich, dass gott mir hilft, wenn ich selbst am anschlag bin.

natürlich darfst du all das auch als projektion sehen capitano. nur bin ich der meinung, das solche projektionen immer viel eigenes steuern bedürfen und das ist bei den gebeten eben nicht der fall.

man redet nicht nur von und über, sondern in erster linie MIT gott. "stell dir vor du betest und gott antwortet"

meine ganz persönliche suche, war sicher von dem wunsch geprägt, mit dem unbegreifbaren klar zu kommen. aber bevor ich zum glauben fand, hatte ich bereits an vielen anderen orten nach erklärungen gesucht. sie waren für den moment immer hilfreich, aber sie hielten immer nur sehr kurze zeit vor. ach ja, meine frage damals ging um ein weiterleben nach dem tod, ja oder nein.

klar ist es dir freigestellt, das unbegreifbare so sein zu lassen. mein lebensweg führte allerdings mich so, dass ich genau das nicht konnte, sondern das ich dringend "handfeste" antworten brauchte.

_________________
never, never, never, never, never give up!

winston churchill


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27.09.2009 18:36 
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Hi Käpt'n,

das mit dem Wissen geht an mich?

Ich meinte nicht ein "abrufbares" Lehrbuchwissen, das sich auch ändern kann (die Erde ist keine Scheibe mehr) sondern ein inneres, persönliches Wissen. Es ist schwer zu erklären, aber diese glaubenden Menschen wissen eben, dass es Gott gibt. Für sie ist es so, wie es eben auch Flüsse, und Berge und Bäume gibt. Selbstverständlich. Sie sind in dauerndem Kontakt mit ihm.

Mit diesem für sie Wissen für uns Glauben müssen sie nicht zwangsläufig missionieren wollen, das ist etwas anderes. Manche tun das (missionieren), aber nicht alle. Das sind dann oft nicht mal die, die tiefgläubig sind, sondern selber große Zweifel haben. Und sie missionieren oft in erster Linie, weil sie Macht haben wollen und nicht nur einfach mit ihrem Wissen glücklich sein wollen. Ich nenne das Missbrauch des Glaubens.

Alles klar ?? Bild

LG

Sabine


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Ungelesener BeitragVerfasst: 03.10.2009 09:55 
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puuuh heissssseessssss Thema, *abkühlung verschaffe*


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Ungelesener BeitragVerfasst: 04.10.2009 09:06 
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Ungelesener BeitragVerfasst: 04.10.2009 11:53 
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Samsara hat geschrieben:


Danke Samsara!

Eigentlich müsste ich den Link in den Faden "Was bringt Dich zum Lachen?" verschieben.

Liebe Grüße


Zuletzt geändert von lindenbaum am 07.11.2009 23:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 06.10.2009 01:30 
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Hej

Das Eingenartige ist, genau so wie Du es beschreibst Heidi, so erlebst Du das auch und daher stimmt das fuer Dich. In Deiner Welt ist das Erlebnis sicher da und tut Dir gut, hilft Dir, gibt Dir Halt und Stuetze im Leben.

Spontan tauchte da der Begriff "Placeboeffekt" aus den Windungen meines Gehirns auf.

Und letztendlich spielt es keine Rolle ob die Pille aus Zucker ist oder andere Substanzen enthält. Hauptsache es hilft.

Oder?

Sagst Du ja?

Nun ich komme eben von einer Seite, da werden Kaballa, Pendeln und ein paar Buecher Moses zusammen mit Reklame fuer Harry Potter, Amulette und Kerzemagie angeboten.
Wir leben in einer sehr spirituellen Welt...

Du nimmst das nicht ernst?

Nein, das tue ich auch nicht, aber viele finden ihren Halt darin mit einem Pendel ihre Zukunft auszuloten.

Auch hier hilft der Placeboeffekt.

Was meine Gedanken in meinem Blogg betrifft, ganz einfach, will ich um das Unbegreifliche schreiben, also Worte benutzen, dann bleibt mir nichts anderes uebrig, als Platz fuer "unbekannte Mächte" einzuräumenr, wohl wissentlich, dass es nicht trifft und richtig ist und dennoch da ist.

Paradox?
Das erscheint nur so,

Gleichzeitig weiss ich aber auch, dass es Menschen anspricht, denn dieses Mysterium Leben erleben wir ja alle, stecken mitten drin und ist gemeinsames, menschliches Erbgut.

Wie man allerdings eine geschlachtete Figur am Kreuz fuer ein Symbol eines Glaubens machen kann, uebersteigt meinen Horizont, denn ich kann nicht drumhin, das als recht pervers anzusehen.


Kap Horn
der keine Pille haben will, egal welcher Art

_________________
.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 06.10.2009 11:12 
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Hallo Kap Horn,
ich möchte gerne etwas zu dem Placebo Effekt schreiben, der dir zu dem Beitrag von Heidi vergleichsweise eingefallen ist.
Zitat:
Spontan tauchte da der Begriff "Placeboeffekt" aus den Windungen meines Gehirns auf.

Und letztendlich spielt es keine Rolle ob die Pille aus Zucker ist oder andere Substanzen enthält. Hauptsache es hilft.

Allein aus Medizinischer Sicht ist diese Aussage nicht ganz richtig.

Es ist nachgewiesen, dass es bei fast jeder Behandlung an deren Erfolg der Patient glaubt, auch bei verabreichung eines Verums (also pharmakologisch wirksamen Medikament) noch zusätzlich eine Verstärkung (zusätzlicher Effekt) besteht. Es ist ebenso nachgewiesen, dass der Placebo Effekt (ich rede nur von Einnhamen von Medikamenten) selten die gleich Starke Wirkung hat wie die Verabreichung eines Verums.
Mit anderen Worten, es wirkt zwar, - aber selten wirklich ganz gleich stark.

Bei kleinen Operationen ist das tatsächlich anders. Es gibt eine oder mehrere Studien, dass bei bestimmten Gelenkseingriffen nur oberflächliche Schnitte gemacht wurden, und der Effekt war dauerhaft gleich wie bei tatsächlich operierten Patienten.
Meine Frau ist seit seit vielen Jahren in der Pflegedienstleitung eines großen Wiener Krankenhauses, und zufällig haben wir erst genau darüber gesprochen, - sie war erst vor kurzen zu diesem Thema bei einem Vortrag.

Der Glaube den Heidi meint lieber Kap Horn, der wirkt immer, und er ist immer Präsent. Da gibts keine Unsicherheiten.
Heidi sieht Jesus nicht als geschlachtete Figur am Kreuz als Glaubenssymbol, sondern er ist bei Ihr, in Ihr, und sie sieht ihn auch in Dir.

Ich kann aber Deine Sichtweise durchaus verstehen.

LG Erich


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