Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15.10.2009 18:21 
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Hej Pippa Puckicki!

Es ist selten...dass ich sprachlos bin...


------------------------

Query!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15.10.2009 20:32 
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Oh -- Ihrs...

@ Nieke
@ Igeline
@ Böhnchen
@ Kap Hoffnung

jetzt bräuchte ich den Rotwerde-Hüpfling und vier Schmetterlinge ...

aber ... wo finden? Die sitzen bestimmt auf den Nadeln von Niekes Strickmamsellen.

Und Begrüßungsblumenstrauß pflücken kann ich bei dem Wintereinbruch auch keinen.

Bitte nehmt Euch also Sterntaler zum Dank für die liebenswürdige Begrüßung
- sie liegen am Geschichtenerzählerfeuer - stecken voller hoffnungsfroher Möglichkeiten,
nein erfüllen garantiert Wünsche
und sind so echt wie

Pipuckickipa


Zuletzt geändert von Puckicki am 16.10.2009 14:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 16.10.2009 07:35 
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*bisserl feuchte augen hab*

Ich merke gerade ... Dein Ankommen hier ist ein bisschen, als nähme jemand aus meiner Familie, zu dem der Kontakt überraschend verloren war, plötzlich wieder seinen Platz ein. Und das fühlt sich dann wohlig ... und irgendwie vollständig an. Ja ... ohne Dich hat etwas gefehlt hier unter der Linde. Es war schön hier ... und lebendig ... aber jetzt ist es NOCH schöner!

_________________
Ich bin, wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. Bild ... (Konrad Adenauer gemopst)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16.10.2009 08:35 
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Hej

und um zurueck zum Thema zu finden und anzuknuepfen Ruebelin...ich hatte die Hoffnung auch gehegt, allerdings nie verlauten lassen...

und siehe da, eine Hoffnung weniger :mock: die wurde in Freude verwandelt.

Ich bleibe dabei: Hoffnung ist fuer mich eine positive Lebenseinstellung!

_________________
.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16.10.2009 14:41 
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schoenes thema.

mir gefallen besonders die positiven aussagen:

"L'espoir fait vivre"

und

"hoffnung als sprungbrett"

aber letzlich ... fuer mich ist hoffnung eine uebergangzeit zum reinfuehlen... ein uebergang ins vertrauen, ins wissen, ins werden


und einen lg an puckicki anhaengen moechte

_________________
und eines Tages sagst Du "JETZT!", laesst einfach los und weisst: Der Wind wird Dich zu neuen Ufern tragen


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Ungelesener BeitragVerfasst: 17.10.2009 14:50 
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Hallo, liebe Hoffenden

das Lesen dieses Fadens/Themas hat, wie kaum ein anderes Thema, mächtig in mir „gewühlt“, meine Güte, nee… Und ich setz mich jetzt mal hin, und schreib erst mal ins Reine… Mal gucken, was passiert….
Hoffnung! Ich lese und lasse wirken, was Ihr dazu denkt und schreibt, und in mir „quiekt“ es pausenlos, leise zwar, aber doch deutlich. Und ich bin beim Lesen immer wieder hin- und hergerissen zwischen „Hoffnung, hoffen an sich, das ist doch eigentlich positiv!!??“ – Und: „In mir erzeugt ´Hoffnung` und ´hoffen` einen spürbar unangenehmen Ton“… Dem/mir auf die Spur zu kommen, ist gerade ein spannender kleiner Drahtseilakt! Nu‘ los, man tau! Raus damit!

In meiner Pubertät (also in grauer Vorzeit) habe ich meine Mutter mal ganz naiv gefragt: „Du-hu, Mama, wir als Familie haben immer gewusst, wie’s schön wäre, wenn’s schön wäre. Warum haben wir eigentlich nie geguckt und rausgefunden, was schön ist an dem, wie’s ist, oder wie man ändern kann, was nicht schön ist?“ Und mein Mütterchen hat mich ganz verblüfft angeschaut und geantwortet: „Ja, komisch, warum eigentlich nicht?“

Ja, ändern, was nicht schön ist… Und wie? Und was ist eigentlich nicht so schön? Und wenn ich’s benennen kann, wie ändert sich was? Wie ändere ich was? Kann ich überhaupt was ändern? Will ich was ändern? Was genau? Und wie, wie, wie? Wie geht das?

Was hat das alles mit Hoffnung zu tun? Hat das überhaut was mit Hoffnung zu tun?
Für mich: Ja! Hoffnung kam irgendwie bei uns nicht vor.
Worauf hoffen? – Eigentlich ging es nur immer ums Überleben! Haben wir! Gut!
Darauf zu hoffen, dass uns irgendwer, irgendwie aus dem Überlebens-Jammertal herausholt? Das hätte bedeutet, für mich, erst mal klare Standpunkt-Bestimmung zu formulieren. Gab es bei uns nicht! Jammern: Ja! Lösungen finden? Nö! – Benennt man keine Probleme, braucht man auch Hoffnungslosigkeit nicht zu fühlen. Alles ziemlich diffus? Hmmm-mmm… Wohl ja!

Für mich bedeutet „hoffen“, dass man mit dem, was ist, nicht wirklich zufrieden ist, dass „etwas“ nicht stimmt, „es“ eigentlich anders sein müsste (aber wie bloß?). Auf ein besseres „Später“ hoffen, das ist für mich, brutal gesagt, ein einfach nur Weg-Beamen aus dem Jetzt: „Wenn ich erst groß bin…“ oder „Wenn ich erst mal Urlaub habe…“ und sogar konkret schon: „Wenn erst mal Wochenende ist…“, immer ein wenig kaum aushalten können, was gerade j e t z t passiert und gerade ist, wie's ist!

Und ich habe in Religionsgemeinschaften nach sowas wie Hoffnung gesucht. „Wenn Du dich so und so verhältst, dann hat Gott dich lieb“ (anderer Faden, ich weiß!) Aber da war’s zumindest schon mal konkret: Ich muss nur so und so sein, handeln, denken, dann…“
Was soll ich sagen? - Hat nicht funktioniert! Und war einige Male ganz schön schwer, mich aus diesen Gemeinschaften der „Hoffnungs-Verbreiter“ wieder rauszupulen. Immer die Karotte vor der Nase, um in Bewegung zu bleiben, und nicht erst zu spüren, was ist denn da jetzt nicht in Ordnung? Was ist es denn wirklich? Wer sagt das? Und warum? – Jau, ich war gut unterwegs! *lach*…

Nee, Hoffnung ist für mich belegt mit: Irgendwer wird irgendwann schon irgendwas irgendwie ändern… (Ähhh, Gott vielleicht? – Halllooooo) Nee, ich mag das Wort „Hoffnung“ nicht…

Ja, mir ist vertraut: "Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei…"
Und ja: "Die Hoffnung stirbt zuletzt!" Und wenn sie, endlich, endlich „tot“ war, dann erst kam ich ein Stück weiter! Und erst dann!

Boah: Die Hoffnung ist tot! Es lebe die Hoffnung! *kotz* Ein ewiges „Ich mach mir den ewigen Scheiß-Kreislauf immer wieder neu!“ Oder lass mir diesen Scheiß vor-machen.

In Beziehungen:
„Wenn ich erst mein Studium fertig haben, dann können wir….“
„Wenn ich erst von meiner Frau geschieden bin, dann können wir…“
„Wenn meine Kinder erst groß sind, dann können wir…“
Wieviel kostbare Zeit meines Lebens ich mit „hoffen“ verschwendet habe! Boa ey!
Oh ja, Hoffnung war für mich oft ein Hinhalten, dass alles später besser wird! Ein Versuch, mich hinzuhalten, wenn ich benennen konnte, was jetzt so nicht in Ordnung ist für mich!

Für mich hat irgendwann ein anderer Bibelspruch gegriffen: „Die Wahrheit wird euch frei machen“ und auch, dass die Liebe das Größte unter all diesen schönen „Schlag“-Worten ist! Auch und gerade die Liebe, die sich traut, das zu benennen, was da ist, was da schön ist, und nicht so schön!
Ja, oft musste ich in meinem Leben erst alle Hoffnung aufgeben, damit dann etwas wirklich Gutes oder Größeres Einzug halten konnte.
Ja. Genau: Erst ein Aufgeben der Hoffnung war und ist für mich befreiend!

Nicht mehr hoffen! Für mich das größte Befreiungs-Elixier!

Vertrauen. In andere? Auch nicht mehr wirklich! Wozu? Was geht, geht. Was nicht geht, geht nicht! Punkt!
Alles andere ist für mich oft „Blabla“, das aus dem Jetzt entweder in die Vergangenheit oder in die Zukunft geblubbert oder „gehofft“ wird.

Bin ich jetzt depressiv geworden? Unglücklich, so ganz ohne Hoffnung? ... Nö! *selbstverdutztbingerade*

Was mir bleibt? Wie lebe ich denn "ohne"?...

Mit Vertrauen. Ja, Vertrauen in’s Leben! Sooooo göttlich! (Jau: Da steckt sogar Gott für mich drin, einfach nur im puren Leben!!!)
Und mit Freude… Pure Lebensfreude als „meine Religion“. Jetzt. Freude an puren, klaren Begegnungen mit anderen (selten genug!), an allen Gerüchen, Geschmäckern, an wohligen Tönen, an der Sonne, am Regen, einfach an allem, was ist. Jetzt! Sogar an meiner gelegentlichen Wut! Soooo lebendig! Und hilfreich! Sogar Angst, ja sogar mit der kann ich mich anfreunden, der kann ich vertrauen, sie umarmen, und mit ihr neue Wege gehen, neue Erfahrungen machen…

Ja, für mich ist hoffen gekoppelt daran, ein wichtiges Stück Lebendigkeit aus dem Jetzt wegzubeamen, das tötet ein vermeintlich unangenehmes Stück „Jetzt“.

Setze ich mir Ziele? Ja. Aber immer aus dem Jetzt! Und m i t dem Jetzt! Mit allen, auch unbequemen inneren Anteilen von A nach B. Und nix über Hoffnung weggebeamt! Zuversicht: Ja! Hoffnung: Nö!
Und mit Träumen! - Die lade ich ein in mein Jetzt! Und erprobe gerade, wie ich sie in mein Leben rein-erfühlen und erfüllen kann.
Und ich liebe! - So viel Liebe in mir drin und mich rum! - Gerade Xavier Naidoos "Alles lebt", auch wie es liebe, das jetzt zu hören...

So! Nun quiekt in mir nichts mehr.
Wohlige Ruhe da drinnen!

Das ist, was ich mit "Hoffnung" so erlebt habe. *grusel*
Ich glaub, das musste ich mir zu diesem Thema mal geben!
Dank an Euch für’s „Antriggern“.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 17.10.2009 16:13 
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Danke, liebe Pitti... mit dem, was Du geschrieben hast, kann ich ganz viel anfangen... Bild


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Ungelesener BeitragVerfasst: 19.10.2009 13:55 
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Ja, das hat viel auf den Punkt gebracht. Danke auch von mir.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 19.10.2009 15:46 
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:hi: :)

Herzliches "Danke" für Eure Rückmeldung


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Ungelesener BeitragVerfasst: 28.10.2009 20:56 
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Hat gedauert, bis ich überhaupt den Faden wieder gefunden habe. Ziehe ihn mit energischer Überzeugung hoch!
Puckicki hat geschrieben:
... Aber dann hat mir Dein Satz @ Nieke, eine harte Nuß zu knacken gegeben: „Hoffnung ohne Aussicht auf Erfüllung ist Illusion.“
Nach längerem Nachdenken bleibe ich aber dabei: Hoffnung ist für mich der Schwimmreifen, ohne
den das Leben unerträglich wäre.

...


Momentan möchte ich die Hoffnung im Sinn von Zuversicht wirklich nähren und düngen, hegen und pflegen. Sie ist grün wie (noch immer viele) Blätter und Knospen. Und - ja da glaube ich, statt nur zu hoffen - ich glaube an die Wirksamkeit von Geschichten. Und im Danny-Mo-Faden habe ich ganz zufällig eine sehr gute Geschichte gefunden mit dem Schlußsatz... Aber lest selbst. Ich habe den Link hierher kopiert, denn ich weiß nicht wer VerfasserIn der Geschichte ist.

Wäre dankbar, wenn jemand generell Auskunft geben könnte: Darf ich solche Geschichten, wenn ich die Quelle angebe kopieren als Gesamttext?

Also hier der Link, wie gesagt wegen des LETZTEN SATZES, in dem ich meine Schwimmreifentheorie bestätigt sehe:

http://forum.zeitzuleben.de/gesundheit-wellness/1728-leben-im-st-ndigen-kampf-190.html#post347826


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