Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
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 Betreff des Beitrags: Gedanken zum "Gedankenanstoss" ...
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.08.2011 20:31 
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Hej ihr Lieben ...

... vielleicht ergibt sich aus dem einen oder anderen "Gedankenanstoss" ein kleiner Dialog ... Austausch ... wie auch immer ...

... und daher komme ich meinem Bedürfnis nach Struktur einfach mal nach und eröffne hierfür einen separaten Faden ...

01:rainbow

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 Betreff des Beitrags: Re: Gedanken zum "Gedankenanstoss" ...
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.08.2011 20:33 
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wilson hat geschrieben:
"Wie würde ich mich fühlen, wenn ich aufhören würde zu denken, dass ich anders sein muss, als ich bin?"

... leider finde ich die Quellenangabe nicht mehr :schild3_ups: ... bin beim www-Surfen darüber gefallen ...
... nicht schlimm, oder? 01:rainbow

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 Betreff des Beitrags: Re: Gedanken zum "Gedankenanstoss" ...
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.08.2011 20:33 
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!Wot! hat geschrieben:
Servus wilson,
wilson hat geschrieben:
"Wie würde ich mich fühlen, wenn ich aufhören würde zu denken, dass ich anders sein muss, als ich bin?"

dann würde die Antwort auf die Frage vermutlich im "Was ist Glück?"-Faden stehen, oder!?! :cherrysmilies026:
Mir geht es eher so wie den 2 Herren ... Eigentlich bin ich ganz anders ... wobei ich seit einem Jahr doch öfters dazu komme ... zu mir ... zur Ruhe ... zur Stille ...

Und mehrmals täglich folgendes "Mantra" anwende:
Ich liebe mich, ich liebe mich, ich liebe mich so wie ich bin.

LG vom Wot

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 Betreff des Beitrags: Re: Gedanken zum "Gedankenanstoss" ...
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.08.2011 20:34 
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isis hat geschrieben:
wilson hat geschrieben:
"Wie würde ich mich fühlen, wenn ich aufhören würde zu denken, dass ich anders sein muss, als ich bin?"


für mich ist diese art der fragestellung inzwischen zu einer erquickenden quelle geworden. der erste teil der frage . . . wie würde ich mich fühlen, wenn ich aufhören würde zu denken, dass . . . . . . da ist ganz viel freiheit enthalten, ganz viel selbstverantwortung, ganz viel frieden und ruhe.
(kann es sein, dass du diese art der fragestellung von katie byron kennst?)

lg
isis

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 Betreff des Beitrags: Re: Gedanken zum "Gedankenanstoss" ...
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.08.2011 20:34 
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wilson hat geschrieben:
isis hat geschrieben:
wilson hat geschrieben:
"Wie würde ich mich fühlen, wenn ich aufhören würde zu denken, dass ich anders sein muss, als ich bin?"


für mich ist diese art der fragestellung inzwischen zu einer erquickenden quelle geworden. der erste teil der frage . . . wie würde ich mich fühlen, wenn ich aufhören würde zu denken, dass . . . . . . da ist ganz viel freiheit enthalten, ganz viel selbstverantwortung, ganz viel frieden und ruhe.
(kann es sein, dass du diese art der fragestellung von katie byron kennst?)

lg
isis


Liebe isis ...

... ja, das Gefühl hatte ich auch als ich diese Frage gelesen habe ... und auch, als ob eine Last von meinen Schultern fällt - da war ganz viel ´Er-leicht-erung` drin ... ein Christ würde es eventuell "Absolution" nennen ... (so habe ich es für mich empfunden ... wie eine Art "Vergebung"? - keine Ahnung, war ein langer Tag heute ...)
Daher habe ich die Frage heute einfach mal unkommentiert hier eingestellt ... und bin sehr dankbar für Deine Resonanz ...

Katie Byron habe ich nie gelesen ... die Fragestellung habe ich tatsächlich mal irgendwo gelesen und mir notiert ... und heute fiel sie mir wieder zu ...

Wenn Du ein Buch von ihr empfehlen würdest, welches wäre es dann ?

Schönen Abend, und viele Grüsse - Wilson

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 Betreff des Beitrags: Re: Gedanken zum "Gedankenanstoss" ...
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.08.2011 20:35 
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wilson hat geschrieben:
!Wot! hat geschrieben:
Servus wilson,
wilson hat geschrieben:
"Wie würde ich mich fühlen, wenn ich aufhören würde zu denken, dass ich anders sein muss, als ich bin?"

dann würde die Antwort auf die Frage vermutlich im "Was ist Glück?"-Faden stehen, oder!?! :cherrysmilies026:
Mir geht es eher so wie den 2 Herren ... Eigentlich bin ich ganz anders ... wobei ich seit einem Jahr doch öfters dazu komme ... zu mir ... zur Ruhe ... zur Stille ...

Und mehrmals täglich folgendes "Mantra" anwende:
Ich liebe mich, ich liebe mich, ich liebe mich so wie ich bin.

LG vom Wot


Hej Wot,

an Deiner Antwort habe ich lang herumgekaut ... und irgendwie hat sie mir nicht geschmeckt *lach*

*hm* Eine Antwort habe ich auf diese Frage gar nicht erwartet ... ist vielmehr das Gefühl, das mich begleitet, wenn ich sie lese-- wie isis das so treffend formuliert hat ...

Was Du beschreibst, ist das Ankommen bei sich selbst, dort, wo Ruhe und Frieden ist, wenn man mit sich im Reinen ist - In sich ins Ich ... mit sich ins Reine kommen *hm* ...

... das mit der Selbstliebe klappt bei mir im Grossen und Ganzen eigentlich recht gut ... u.a. eigene Bedürfnisse achten, respektieren, wahrnehmen, umsetzen ... meine Grenzen kennen ... gut für mich sorgen ... pro-aktiv sein im Umgang mit mir selbst (also nicht erst ausbrennen (lassen), sondern Energie zeitnah auftanken) ...

... dennoch gibt es Punkte an meinem Wesen, die mir nicht gefallen ... daher hat mich diese Frage wohl auch (wieder) angesprochen ... und mit Erleichterung begleitet ...

... wäre ich jetzt Teil einer Familienaufstellung (kein Helliger-Jedöns), würde ich mir ´reinklopfen`: "Ab jetzt verzichte ich auf meine Selbstverurteilungen" ... oder "Ab jetzt verzichte ich auf meinen Perfektionismus"-- bin ja kein perfekter Mensch, aber so erzogen worden: "So wie Du bist, bist Du nicht in Ordnung! Wir wollen Dich perfekt; ist uns aber wurscht, wie Du das hinbekommst!"-- ergo, Uralt-Botschaft: "Du bist nicht / nie (gut) genug!"

... insofern lautet einer meiner Sätze: "Ich bin genug." (im Sinne von: Ich bin mir genug ... gütig und nachsichtig mit mir selbst sein ... Leistung erbringe ich dennoch, stecke mir beruflich Ziele usw., aber ohne mich im Wesenskern zu verbiegen)
... die Selbstliebe kam in dem Zusammenhang eher durch die Hintertür - the icing on the cake, so to say ...

... und falls ich jetzt Stuss geschrieben habe, so sieh` es mir bitte nach: Fünf Stunden im heissen Zug, womöglich ist da die eine oder andere Synapse hoppsgegangen :hallo3: (Vielleicht fällt mir morgen noch was ganz anderes ein 01:rainbow )

Mir einem lieben Abend-Gruss - Wilson

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 Betreff des Beitrags: Re: Gedanken zum "Gedankenanstoss" ...
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.08.2011 20:35 
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!Wot! hat geschrieben:
Servus wilson!
wilson hat geschrieben:
Hej Wot,

an Deiner Antwort habe ich lang herumgekaut ... und irgendwie hat sie mir nicht geschmeckt *lach*

*hm* Eine Antwort habe ich auf diese Frage gar nicht erwartet ... ist vielmehr das Gefühl, das mich begleitet, wenn ich sie lese-- wie isis das so treffend formuliert hat ...

Das ist mir klar und deshalb hab ich dir eine mögliche Antwort als quasi Bildchen gemalt - und du hast darauf reagiert. Das ist perfekt!

wilson hat geschrieben:
... das mit der Selbstliebe klappt bei mir im Grossen und Ganzen eigentlich recht gut ... u.a. eigene Bedürfnisse achten, respektieren, wahrnehmen, umsetzen ... meine Grenzen kennen ... gut für mich sorgen ... pro-aktiv sein im Umgang mit mir selbst (also nicht erst ausbrennen (lassen), sondern Energie zeitnah auftanken) ...

Du schreibst Selbstliebe und "im Großen und Ganzen" in einen Satz - Anselm Grün hat geschrieben, dass Selbstliebe das schwerste von allem ist. Was denkst du?

wilson hat geschrieben:
... dennoch gibt es Punkte an meinem Wesen, die mir nicht gefallen ... daher hat mich diese Frage wohl auch (wieder) angesprochen ... und mit Erleichterung begleitet ...

Du bist Gottes Schöpfung und somit perfekt! Wenn dir was nicht gefällt, änder oder akzeptier es - love it or leave it.

wilson hat geschrieben:
... wäre ich jetzt Teil einer Familienaufstellung (kein Helliger-Jedöns), würde ich mir ´reinklopfen`: "Ab jetzt verzichte ich auf meine Selbstverurteilungen" ... oder "Ab jetzt verzichte ich auf meinen Perfektionismus"-- bin ja kein perfekter Mensch, aber so erzogen worden: "So wie Du bist, bist Du nicht in Ordnung! Wir wollen Dich perfekt; ist uns aber wurscht, wie Du das hinbekommst!"-- ergo, Uralt-Botschaft: "Du bist nicht / nie (gut) genug!"

Du bist Gottes Schöpfung und somit perfekt! Und du bist einzigartig!
Ich vermute, dass du nicht zum Perfektionismus erzogen wurdest, sondern zum Funktionieren.
Vielleicht hast du dir den Perfektionismus geschaffen um darin Halt zu finden ...

Gedanke zum Tag - 18.08.2011
Wenn du Garantien im Leben haben willst, dann willst du das Leben nicht. Du willst das wiederholte Proben eines Drehbuchs, das bereits geschrieben wurde.
GmG 1, Seite 217

Erinnerst du dich noch an den BUKo-Faden? Da stand sinngemäß: "je unsicher ich bin, desto voller ist meine Handtasche ..."

wilson hat geschrieben:
... insofern lautet einer meiner Sätze: "Ich bin genug." (im Sinne von: Ich bin mir genug ... gütig und nachsichtig mit mir selbst sein ... Leistung erbringe ich dennoch, stecke mir beruflich Ziele usw., aber ohne mich im Wesenskern zu verbiegen)
... die Selbstliebe kam in dem Zusammenhang eher durch die Hintertür - the icing on the cake, so to say ...

Wie wäre es mit, "ich will das Beste für mich!" oder "ich bin mir das Beste wert!" ... sprich es laut, wie hört es sich an!?!

wilson hat geschrieben:
... und falls ich jetzt Stuss geschrieben habe, so sieh` es mir bitte nach: Fünf Stunden im heissen Zug, womöglich ist da die eine oder andere Synapse hoppsgegangen :hallo3: (Vielleicht fällt mir morgen noch was ganz anderes ein 01:rainbow )

Es darf für dich nichts Wichtigeres geben als dich und du bist an einem Meilenstein angekommen - um zu dir zu kommen musst du alles andere loslassen, alle alten Regeln, Glaubenssätze, Verwundungen, Hass, Mangelgedanken, ... - ja auch deine alten Werte - denn es waren niemals deine!

wilson hat geschrieben:
Mir einem lieben Abend-Gruss - Wilson

Ich drück dich ganz fest und weiß, dass du auf dem richtigen Weg bist, der Wot isses 01:rainbow :10hallo2: :sonnepak1:

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 Betreff des Beitrags: Re: Gedanken zum "Gedankenanstoss" ...
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.08.2011 20:36 
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wilson hat geschrieben:
Danke für Deine Resonanz, lieber Wot ... :knutsch:
*mit in den Tag nehme und darüber "nachdenke"*

Mit einem herzlichen Gruss nach Österreich - Wilson

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 Betreff des Beitrags: Re: Gedanken zum "Gedankenanstoss" ...
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.08.2011 21:07 
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Hej Wot ...

... bei Dir muss ich wirklich aufpassen: Das riecht schwer nach Paralyse durch Analyse :bh:

!Wot! hat geschrieben:
Servus wilson!
wilson hat geschrieben:
Hej Wot,

an Deiner Antwort habe ich lang herumgekaut ... und irgendwie hat sie mir nicht geschmeckt *lach*

*hm* Eine Antwort habe ich auf diese Frage gar nicht erwartet ... ist vielmehr das Gefühl, das mich begleitet, wenn ich sie lese-- wie isis das so treffend formuliert hat ...

!Wot! hat geschrieben:
Das ist mir klar und deshalb hab ich dir eine mögliche Antwort als quasi Bildchen gemalt - und du hast darauf reagiert. Das ist perfekt!


... ´perfekt` finde ich "doof" (s.u.) ... und im Übrigen, das sage ich Dir ganz ungeniert, fühle ich mich durch diesen einleitenden Satz manipuliert ...

wilson hat geschrieben:
... das mit der Selbstliebe klappt bei mir im Grossen und Ganzen eigentlich recht gut ... u.a. eigene Bedürfnisse achten, respektieren, wahrnehmen, umsetzen ... meine Grenzen kennen ... gut für mich sorgen ... pro-aktiv sein im Umgang mit mir selbst (also nicht erst ausbrennen (lassen), sondern Energie zeitnah auftanken) ...

!Wot! hat geschrieben:
Du schreibst Selbstliebe und "im Großen und Ganzen" in einen Satz - Anselm Grün hat geschrieben, dass Selbstliebe das schwerste von allem ist. Was denkst du?


... von Anselm Grün habe ich manches gelesen, aber weiss Gott nicht alles - der Mann publiziert ja inzwischen wie im Akkord ... Warum Anselm Grün die Selbstliebe als das Schwerste bewertet, weiss ich nicht. Vielleicht sollte man ihn mal fragen ... meine Erfahrung ist, dass mir manches schwer fällt, was anderen leicht fällt - und andersherum ... und im Übrigen, wer sagt denn, dass man auch (scheinbar) Schwierigeres nicht mit Leichtigkeit angehen darf ?

wilson hat geschrieben:
... dennoch gibt es Punkte an meinem Wesen, die mir nicht gefallen ... daher hat mich diese Frage wohl auch (wieder) angesprochen ... und mit Erleichterung begleitet ...

!Wot! hat geschrieben:
Du bist Gottes Schöpfung und somit perfekt! Wenn dir was nicht gefällt, änder oder akzeptier es - love it or leave it.


... irgendwie sehe ich da Dinge vermengt, die mir so nicht schmecken (aber das mag daran liegen, dass ich Perfektion inzwischen im Grossen und Ganzen negativ bewerte): Also, ich für mich glaube, dass Gott mich so liebt wie ich bin. Aber ich bin nicht perfekt ... denn ich bin ein Mensch ... spirituell gesprochen: Jesus war der perfekte Jünger, er liess sich sogar ans Kreuz schlagen ... das würde ich für mich nie zulassen ...
[Perfekt zu sein, heisst für mich inneres / äusseres Totsein (alle Lebendigkeit begraben) - sicher, in diesem Sinne war Jesus ein perfekter Jünger ... sein Tod war Bestandteil seiner weltlichen "Mission" ... perfekt bin ich dann, wenn ich mit one-way-ticket über die Regenbogenbrücke gehe ... womöglich bekomme ich ja noch ein Rückflug-Ticket ... aber das gehört in die Ist-das-Licht-im-Kühlschrank-an-oder-aus-Diskussion]

Perfekt zu sein ist daher nicht mein Lebensziel ...

wilson hat geschrieben:
... wäre ich jetzt Teil einer Familienaufstellung (kein Helliger-Jedöns), würde ich mir ´reinklopfen`: "Ab jetzt verzichte ich auf meine Selbstverurteilungen" ... oder "Ab jetzt verzichte ich auf meinen Perfektionismus"-- bin ja kein perfekter Mensch, aber so erzogen worden: "So wie Du bist, bist Du nicht in Ordnung! Wir wollen Dich perfekt; ist uns aber wurscht, wie Du das hinbekommst!"-- ergo, Uralt-Botschaft: "Du bist nicht / nie (gut) genug!"


!Wot! hat geschrieben:
Du bist Gottes Schöpfung und somit perfekt! Und du bist einzigartig!

... ja, ich bin Gottes Schöpfung ... und eigenartig einzigartig :dfbgirliezwinkern: ... aber eben nicht perfekt (s.o.)

!Wot! hat geschrieben:
Ich vermute, dass du nicht zum Perfektionismus erzogen wurdest, sondern zum Funktionieren.
Vielleicht hast du dir den Perfektionismus geschaffen um darin Halt zu finden ...


... hier regt sich Widerstand in mir, denn beim Erleben meiner Erziehung war ich ja anwesend :dfbgirliezwinkern:
... Du darfst Dir sicher sein, es ging um Perfektionismus ... das Funktionieren hat sich hieraus entwickelt ... Halt hat mir das aber nie richtig verschafft ... Halt haben mir die grossen und kleinen Helfer im Leben gegeben ... die mir (Über-)Leben ermöglicht haben ... *dankbar bin*
... interssant ist, dass insbesondere Menschen, die einen Hang zur Perfektion haben, burn-out-, sprich: depressionsgefährdet, sind, sich gern im "Kleinklein" verhampeln und das Grosseganze aus den Augen verlieren :floet2:
... daher fand ich auch das Buch von Christian Ankowitsch für mich recht amüsant: Dr. Ankowitschs Kleiner Seelenklempner: Wie Sie sich glücklich durchs Leben improvisieren


... die Sonnen- und Schattenseiten der "Perfektion" wäre im Übrigen fast ein eigenes Thema wert :dfbgirliezwinkern:

!Wot! hat geschrieben:
Gedanke zum Tag - 18.08.2011
Wenn du Garantien im Leben haben willst, dann willst du das Leben nicht. Du willst das wiederholte Proben eines Drehbuchs, das bereits geschrieben wurde.
GmG 1, Seite 217

Erinnerst du dich noch an den BUKo-Faden? Da stand sinngemäß: "je unsicher ich bin, desto voller ist meine Handtasche ..."


... *lach*, sicher erinnere ich mich an den Taschen-Faden ... aber die Deutung halte ich für fragwürdig: Unsicher sein (<-- Was muss ich morgen mit ins Büro nehmen, und welche Tasche werde auswählen? ... und diese persönliche Macke mit Hingabe zu pflegen *kicher*) und Vertrauen haben (<-- GmG-Zitat), sind für mich zwei Paar Stiefel ...

wilson hat geschrieben:
... insofern lautet einer meiner Sätze: "Ich bin genug." (im Sinne von: Ich bin mir genug ... gütig und nachsichtig mit mir selbst sein ... Leistung erbringe ich dennoch, stecke mir beruflich Ziele usw., aber ohne mich im Wesenskern zu verbiegen)
... die Selbstliebe kam in dem Zusammenhang eher durch die Hintertür - the icing on the cake, so to say ...


!Wot! hat geschrieben:
Wie wäre es mit, "ich will das Beste für mich!" oder "ich bin mir das Beste wert!" ... sprich es laut, wie hört es sich an!?!


*lächel*
Das klingt jetzt vielleicht arroganter als ich es tatsächlich meine, lieber Wot, aber ich habe zur Zeit das Beste für mich erreicht *mich noch immer wie Bolle froiiiiii und täglich dankbar bin*

wilson hat geschrieben:
... und falls ich jetzt Stuss geschrieben habe, so sieh` es mir bitte nach: Fünf Stunden im heissen Zug, womöglich ist da die eine oder andere Synapse hoppsgegangen :hallo3: (Vielleicht fällt mir morgen noch was ganz anderes ein 01:rainbow )


!Wot! hat geschrieben:
Es darf für dich nichts Wichtigeres geben als dich und du bist an einem Meilenstein angekommen - um zu dir zu kommen musst du alles andere loslassen, alle alten Regeln, Glaubenssätze, Verwundungen, Hass, Mangelgedanken, ... - ja auch deine alten Werte - denn es waren niemals deine!


... sprichst Du mich damit persönlich an, lieber Wot? Oder meinst Du das generell?

... falls persönlich, auch hier regt sich Widerspruch in mir, und ganz spontan habe ich mich gefragt: "Geht`s auch `ne Nummer kleiner?" ... und "Woher weiss der Wot das alles?" :dfbgirliezwinkern:
[... alles, was so danach riecht: Chakka, Du schaffst das, Du musst nur Wollen wollen, ja, diesen "Du kannst alles schaffen"-Terror ... da wird mir übel ... weil das keine Entwicklung für mich ist ... die sich entfaltet ... sondern so eine mechanische Sicht hat: "Üb` das Wollen wollen, und, chakka, Du schaffst das!"
Das ist in meinen Augen, äxgüsi, geistiger Dünnschiss]

.. ich glaube, dass Meilensteine kommen und gehen, in immer wieder neuen Facetten ... und dass sich Phasen des Zurückziehens (<-- persönliche Nabelschau / Reflektion) und Hinausgehens so regelmässig abwechseln wie Ebbe und Flut oder das Zu- und Abnehmen des Mondes - oder wie eine Schnecke ...

... gegen manch eine Entwicklung kann ich (pro-)aktiv gegensteuern, manch eine überrollt mich ... daher ist es für mich auch so wichtig, dass ich mit meinem Energietopf achtsam umgehe, weil mich mein bisheriges Leben zuletzt gelehrt hat, dass ich immer wieder ad-hoc Energie zur Verfügung haben muss ...

wilson hat geschrieben:
Mir einem lieben Abend-Gruss - Wilson

!Wot! hat geschrieben:
Ich drück dich ganz fest und weiß, dass du auf dem richtigen Weg bist, der Wot isses 01:rainbow :10hallo2: :sonnepak1:


... vielen Dank, für Deine Entwicklung freue ich mich auch :hallo3: ...
... aber, ob ich auf dem ´richtigen` Weg bin? :boys_0136:
Die vergangenen zwei Jahre waren für mich zumindest sehr heilsam, ja ...

Mit einem herzlichen Abend-Gruss - Wilson

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 Betreff des Beitrags: Re: Gedanken zum "Gedankenanstoss" ...
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.08.2011 21:42 
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wilson hat geschrieben:
Katie Byron habe ich nie gelesen ... die Fragestellung habe ich tatsächlich mal irgendwo gelesen und mir notiert ... und heute fiel sie mir wieder zu ...

Wenn Du ein Buch von ihr empfehlen würdest, welches wäre es dann ?


liebe wilson,

über und von katie byron kann man auch im net viel lesen z.b.

http://www.thework.at/Auszuege-aus-Lieb ... .74.0.html

auf jeden fall kann ich ihr buch "lieben was ist" empfehlen und vor allem, katie byron mal life zu erleben - das ist ein erlebnis!

lg
isis

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Amo ergo sum


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