Die Bank unter der Linde!

Eine Bank, keine Wände aber ein grünes Dach über dem Kopf. Hier genießt das Leben freie Sicht. Es ist nicht nur ein Platz für Lebensfreude, hier kann das Leben selbst Platz nehmen, sowohl in der Sonne als auch im Schatten...einer Linde.
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Ungelesener BeitragVerfasst: 21.07.2009 16:44 
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liebe skogs (wenn die abkürzung erlaubt ist)

deine bezeichnung mit der technikabteilung finde ich einfach der hammer!

und das wir deine wirren gedanken bereits auseinderfummeln, bevor du eine frage gestellt hast, finde ich einfach wunderbar.

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winston churchill


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22.07.2009 07:50 
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Ja, ich glaube, ihr seid Hellseher Bild


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22.07.2009 14:26 
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nee, nee, das sah ich doch in der kugel Bild

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Ungelesener BeitragVerfasst: 24.07.2009 12:05 
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Skogskvinna hat geschrieben:

Es gibt Kulturen, in denen den Menschen Geben das größte Glück bedeutet und die niemals auf die Idee kämen, dass der Nehmende dankbar sein müsste ...

:yes: :yes: :yes: ins gehirn reinhämmer* bleib da bloß drin, das ist wichtig! :yes: danke!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24.07.2009 13:14 
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ich unterhielt mich gestern mit einem kollegen, der vor kurzem einen längeren tripp durch asien gemacht hat. das fiel mir jetzt wieder ein, als ich fortunas worte las. sie hätten soviel hilfestellung und einladungen von wildfremden menschen bekommen, das sei einfach der wahnsinn gewesen.

durch seine worte kam mir die tsunami katastrophe wieder ins gedächtnis zurück. in so vielen interviews habe ich damals gehört, dass die europäer absolut platt über die tatsache waren, dass die ärmsten der armen ohne mit der wimper zu zucken bereit waren, das wenige, dass sie noch hatten mit ihnen zu teilen. ob die leute dafür dank erwartet haben? ich glaube nicht, es war für sie entweder das selbstverständlichste der welt, oder ein ehre. so genau weiss ich das nicht. aber ich frage mich bei solchen berichten immer, wer denn nun die armen sind.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 24.07.2009 22:03 
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Liebe Heidi,

deine Frage gibt mir Gelegenheit, mal Gedanken über meine Definition von Dankbarkeit zu machen.

Für mich bedeutet Dankbarkeit, die Freude über etwas, das mir zuteil wird, verbunden mit dem Wissen, dass das nicht selbstverständlich ist.

Wenn ich etwas schenke, dann mit der Intention dem Beschenkten eine Freude zu machen. Seine Freude zu sehen, ist dann "Dank" genug.

Ich habe mir zwar angewöhnt, "Danke" zu sagen, aber wer mich persönlich kennt, weiß, dass "ich freue mich darüber" das gleiche bedeutet und eigentlich noch mehr. Denn "Danke" sagt man zu Fremden, in der Familie oder im Freundeskreis kennt man sich und weiß, dass Geschenke nicht für selbstverständlich genommen werden.

Problematisch wird es für mich, wenn ich den Eindruck habe, dass der Schenker mir etwas überreicht, das er sich selbst gewünscht hat und mit dem ich gar nichts anfangen kann. Ich freue mich zwar über die Intention, mir etwas Gutes zu tun, ärgere mich aber gleichzeitig darüber, dass ich diesen Ramsch nur irgendwie "versorgen" muss.

Richtig übel wird es, wenn jemand auf einem "Dankeschön" besteht und die Freude über das Geschenk nicht "ausreicht". Das ist für mich ein Fall von "Wenn ich Danke sagen muss, will ich's gleich gar nicht haben". Dann kommt eben das "höfliche" Danke von mir - aber innerlich ziehe ich mich von der Person zurück.

Ein Geschenk ist für mich eine freiwillige Gabe, und nicht ein Pfand, das ich gebe, um etwas entsprechendes zurückfordern zu können.

Liebe Grüße und ich freue mich über deine Frage Bild


Zuletzt geändert von lindenbaum am 07.11.2009 23:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 24.07.2009 23:43 
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liebe sunny,

bitte entschuldige, dass ich gleich wieder mit was neuem komme, aber der gedanke brennt mir jetzt förmlich unter den nägeln.

du schreibst, dass du gerne schenkst und das weiss ich aus eigener erfahrung. es handelte sich aber um eine situation in der ich wirklich "nichts" erwartet habe. es war eine grosszügige geste und die fand ich wunderschön.

du kennst aber sicher auch die situationen, in denen ein geschenk "erwartet" wird. geburtstagseinladung, weihnachten, die dinger in dem stil halt. im volksmund spricht man davon, dass man nicht mit leeren händen kommen soll.

wie gehst du damit um? lässt du dich dann auch nicht zum geben "zwingen"? oder greifst du dann auf nichtssagende geschenke, wie z.b. die flasche wein zurück?

ein liebevoll ausgesuchtes geschenk oder eine höflichkeitsgeste sind, das merke ich gerade, einfach 2 paar schuhe.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25.07.2009 00:14 
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Heidi hat geschrieben:
liebe sunny,

bitte entschuldige, dass ich gleich wieder mit was neuem komme, aber der gedanke brennt mir jetzt förmlich unter den nägeln.

du schreibst, dass du gerne schenkst und das weiss ich aus eigener erfahrung. es handelte sich aber um eine situation in der ich wirklich "nichts" erwartet habe. es war eine grosszügige geste und die fand ich wunderschön.

du kennst aber sicher auch die situationen, in denen ein geschenk "erwartet" wird. geburtstagseinladung, weihnachten, die dinger in dem stil halt. im volksmund spricht man davon, dass man nicht mit leeren händen kommen soll.

wie gehst du damit um? lässt du dich dann auch nicht zum geben "zwingen"? oder greifst du dann auf nichtssagende geschenke, wie z.b. die flasche wein zurück?

ein liebevoll ausgesuchtes geschenk oder eine höflichkeitsgeste sind, das merke ich gerade, einfach 2 paar schuhe.


Liebe Heidi,

jetzt muss ich erst mal gaaanz fett grinsen. Ich hatte nämlich was dazu geschrieben, es aber wieder gestrichen. um nicht zu weit von der eigentlichen Frage abzuschweifen.

Ich HASSE diese Pflichtgeschenk- und Geschenktauschtage. Wenn mir etwas ins Auge sticht, von dem ich denke "das würde xy superfreuen", dann schenke ich es ohne Anlass. Wenn ich jemandem eine Freude machen will, dann versuche ich heraus zu finden, was ihn denn freuen würde - und dann bekommt er das.

Bei uns (Elternhaus und eigene Familie) gibt es keine Pflichtgeschenke. Die Großeltern "dürfen" der Kleinen zu Weihnachten und Geburtstag natürlich was schenken, aber die könne sich auch ohne Anlass meist nciht beherrschen. Bild Meine Schwiegermutter besteht auf Geburtstagsgeschenken als Ausdruck der "Wertschätzung" (ihr gegenüber jedenfalls). Sie kriegt dann meist eine Pflanze (da freut sie sich wirklich drüber) und was zu naschen. Meinem Mann schenkt sie meist Geld mit dem Hinweis "Kauf dir, was du brauchen kannst" - und ich bekomme nichts. Inzwischen kann ich drüber lachen.

Unter Freunden sind bei Feiern Salate und Desserts gerne gesehene und gerne gegebene "Geschenke". Wenn ich bei Bekannten eingeladen bin, wo "man halt was schenkt", danndarf es auch mal eine popelige Flasche Wein sein. Quasi derEintrittspreis für's Büffet. Bild

Liebe Grüße


Zuletzt geändert von lindenbaum am 07.11.2009 23:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 31.07.2009 22:48 
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Habe mal gerade meinen Beitrag zum Thema Dankbarkeit bei Zzl zurückgeholt.
Falls er hier nicht an der richtigen Stelle sein sollte, bitte verschieben.

Zitat:

An Euch, durch deren Liebe ich erstamme, und die ihr mir das Leben geschenkt habt, herzlichen Dank dafür.

An Euch, die Ihr mich bei Euch aufgenommen habt, als wäre ich Euer eigenes Kind, die Ihr mich gelehrt habt, dass Alles seinen Platz und seine Richtigkeit hat, dass es für Alles eine Lösung gibt, dass man aus dreimal nichts ein köstliches Essen zaubern kann
An Euch, die ihr immer zu mir gestanden habt und das auch heute noch tut, egal was ich für einen "Mist" verzapfe
An Euch, die Ihr mir immer wieder aus der Patsche geholfen habt, mir Eure Liebe und Aufmerksamkeit geschenkt habt und meine Ängste gelindert habt
ein herzliches Dankeschön, denn Eure Lehren geben mir die Gewissheit, dass der Weg immer weitergeht, und den Mut nach jedem "Sturz" wieder aufzustehen und nochmal von Vorne anzufangen.

An Dich, der du nicht genug an mich glauben konntest, um mir die gewünschte Ausbildung zu ermöglichen, vielen Dank dafür, denn dadurch habe ich gelernt, selber an mich zu glauben und meinen eigenen Weg zu gehen.

An Dich, der Du meinen Körper und meine Seele missbraucht hast, auch Dir ein herzliches Dankeschön, denn durch Dich habe ich gelernt, dass Anpassung nicht immer richtig ist und durch Dich habe ich gelernt, mich zu wehren.

An Dich, die Du mich nicht lieben konntest Ich danke Dir aus tiefstem Herzn, denn durch Dich habe ich die Grosszügigkeit meines Herzns entdeckt und gelernt, wie wichtig es ist, einen geliebten Menschen loszulassen, damit er glücklich werden kann . Du hast einer der wichtigsten Personen meines Lebens Deine Liebe geschenkt und sie unendlich glücklich gemacht. Das rechne ich Dir wirklich hoch an.

An Dich, die Du immer wal wieder versucht hast, mir die Schuld für die Krankheit meiner Mutter in die Schuhe zu schieben, auch Dir ein herzliches Dankeschön, denn dadurch habe ich gelernt, dass nicht jeder, der für schuldig befunden wird, dies auch wirklich ist und ich habe gelernt unberechtigte Anschuldigungen zurückzuweisen.

An Dich, der du mich geschlagen hast, als Du mich nicht mehr in Deinem Leben haben wolltest vielen Dank dafür, denn durch Dein Verhalten hast Du mir die Augen geöffnet, und mich wieder auf den richtigen Weg geschubst.

An Dich, der Du dein Leben mit mir teilst, ein ganz besonderes Dankeschön, dass Du mich so annehmen kannst, wie ich bin und mir Deine Liebe schenkst und meine Liebe zu Dir annimmst.

An Euch, die ich jetzt nicht erwähnt habe, an Euch, die ihr alle ein Stück Weg mir mir zusammen gegangen seid, es würde ein ganzes Buch werden, wenn ich jeden Einzelnen aufzählen würde. Euch allen vielen herzlichen Dank dafür, dass Ihr mich ein Stück begleitet habt und ich von Euch lernen durfte.

An Euch, denen ich bewusst oder unbewusst Unrecht getan habe oder Leid u. Sorge bereitet habe, ich bitte Euch, mir dieses zu verzeihen und ich danke Euch schonmal ganz herzlich im Voraus, dass ihr mir verzeiht.

In Liebe und Dankbarkeit

Gretchen

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When I walk into a room, I know that everyone in it love me. I just don't expect them to realize it yet (Byron Katie)
Mais Où J'ai Mis Les Pieds???----Doulce Compagnie


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Ungelesener BeitragVerfasst: 31.07.2009 23:12 
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ganz herzlichen dank, dass du uns mit diesem beitrag bereichert hast gretchen.

ich bin nach wie vor sehr beeindruckt und würde gerne mehr darüber erfahren, wie du zu dieser unvergleichlichen dankbarkeit gefunden hast.

abgesehen davon finde ich, dass es wunderbar in diesen faden passt.

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